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CURRENT EXHIBITION
Julika Rudelius, It is true because I feel it, 10.09. – 08.10.2021



ARTIST NEWS 
ART ALARM 2021 – Gallery Tour Stuttgart, Saturday (25.09.2021), 11 am - 8 pm; Sunday (26.09.2021), 11 am - 5 pm
25.09. – 26.09.2021, Galerie Reinhard Hauff, Paulinenstr. 47, 70178 Stuttgart

(www.art-alarm.de/)



Gruppenausstellung „Jahresausstellung der GEDOK München. Ein ungeschriebener Roman“. Idee und Konzept zur Ausstellung von Ergül Cengiz, Eröffnung im Rahmen des 16. Landshuter Kunstwochenendes am 10. bis 12. September 2021, jeweils von 14-19 Uhr
10.09. – 03.10.2021, Kunstverein Landshut e.V., Herrngasse 375, 84028 Landshut
Die GEDOK ist die größte und traditionsreichste interdisziplinäre Künstlerinnenorganisation in Deutschland. Sie wurde 1926 von Ida Dehmel gegründet. Die GEDOK setzt sich für die Belange von Künstlerinnen aller Sparten ein: Bildende Kunst, Angewandte Kunst, Neue Medien, Musik, Literatur und Darstellende Kunst. Die alljährliche Jahresausstellung der GEDOK findet dieses Mal im Kunstverein Landshut statt. Das Thema der Ausstellung ist angelehnt an die Kurzgeschichte „Ein ungeschriebener Roman“ von Virginia Woolf. In der Geschichte begegnen wir der Erzählerin, die in einem Zug einer fremden Frau gegenüber sitzt. Sie beobachtet die Frau und denkt sich zu ihr eine Lebensgeschichte aus. Sie gibt der Unbekannten einen Namen, scheint sie immer besser zu kennen und sich in sie hineinzufühlen. Vergleichbare Situationen erleben wir bisweilen auch, sei es im Zug, im Wartezimmer oder an der Supermarktkasse. Die Künstlerinnen waren aufgefordert, sich ähnliche Begegnungen mit einem fremden Gegenüber vorzustellen. Wichtig war die phantasievolle Auseinandersetzung mit der unbekannten Person - oder auch dem fremden Selbst. Mehr als 30 Künstlerinnen fühlten sich angesprochen und haben die Idee weitergesponnen. Alle Beiträge hängen als längliche Bahnen von der Decke und bilden die Ausstellungsarchitektur. Je 3 Arbeiten bilden eine Koje, ein Abteil, wie in der Kurzgeschichte. In den Abteilen können sich die Kunstwerke und die Besucher begegnen. Die Werke selbst erscheinen wie aufgefächerte Blätter eines Buches. Es entsteht ein Labyrinth, in dem man sich verirren oder wiederfinden kann. Die Anmutung von Buchseiten erinnert darüber hinaus an die Vormieterin in der Herrngasse 375, die Buchhandlung Dietl. Teilnehmende Künstlerinnen: Annegret Bleisteiner, Sabine Jörg, Silke Bachmann, Ursula Bolck-Jopp, Krisztina Dozsa-Farkas, Ruth Effer, Renate Gehrcke, Reinhild Gerum, Suse Güllert, Hongyun He, Barbara Hattrup, Kristina Kundt, Cordula Hofmann-Molis, Monika Humm, Kirsten Kleie, Sabine Krämer, Margret Kube, Inge Kurtz, Elvira Lantenhammer, Jutta Leitner, Kirsten Lilli, Patricia Lincke, Ulrike Prusseit, Barbara Regner, Penelope Richardson, Kathrina Rudolph, Katharina Schellenberger, Sabine Schlunk, Eva Sindichakis, Nina Seidel-Herrmann, Julia Smirnova, Rose Stach, Cosima Strähhuber, Ursula Steglich Schaub, Barbara Yurtdaş, Elke Zauner. Idee und Konzept zur Ausstellung: Ergül Cengiz.
(www.kunstverein-landshut.de/ausstellung.htm)



Gruppenausstellung der Münchener Secession „Heimat“ mit Ergül Cengiz
03.09. – 17.10.2021, Stadtgalerie Altötting
Wie sehen zeitgenössische Künstler den Heimatbegriff? Wie stellt man Heimat auf einer Leinwand dar, im Foto oder als Skulptur? Ist es so einfach, braucht es nur ein Foto oder ein Gemälde einer schönen Landschaft, oder steckt da doch mehr dahinter? Die Künstlerinnen und Künstler der Münchener Secession stellen in der Stadtgalerie Altötting ihren Blick auf die Heimat aus. Dabei lässt sich jeder von seinen persönlichen Motiven leiten und die Bandbreite reicht von der Ortsdefinition dem dargestellten Einfamilienhaus oder dem Edelweiß über ein Postpaket bis hin zu einem Heimatversuch den das KingKongKunstkabinett entwirft. DIE MÜNCHENER SECESSION: Die Künstlervereinigung gründete sich 1892 als Abspaltung von der eingeengten und konservativen Kunstauffassung in der Münchener Künstlergenossenschaft und der gewählte Name „Secession“ wurde bald zum Begriff für Freiheit in der Kunst. Gleich einer Kulturrevolution gründeten sich in ganz Europa neue Secessionen und ausgehend von der Münchner Gruppe brachte sie die gesamte bildende Kunst Europas und Amerikas in Wallung und bereitete den Boden für die Moderne. Heute zählt die Münchener Secession 72 aktive Mitglieder und ist immer wieder auch mit Sonderausstellungen in der Stadtgalerie Altötting zu Gast, zuletzt im Jahr 2014 mit dem Thema „Herz“.
(www.altoetting.de/tourismus/entdecken-erleben/museen-und-ausstellungen/stadtgalerie/heimat-muenchener-secession/)



Gruppenausstellung „Portraits unserer Eltern. 60 Jahre türkische Migration in Deutschland“ mit Ergül Cengiz
09.07. – 30.09.2021, Augenarzt Dr. Pulur, Sendlinger Str. 27, 80331 München
Künstlerische Positionen an drei verschiedenen Orten der Stadt. Die Ausstellung „Portraits unserer Eltern“ zeigt Arbeiten von 6 Münchner Künstler*innen, deren Eltern ganz oder teilweise aus der Türkei stammen. In ihren Positionen finden Güblin Ünlü, Ömer Kaplan, Nejat Baydar, Aylin Neuhofer, Ergül Cengiz und Timur Lukas unterschiedliche künstlerische Sprachen und Perspektiven, um sich dem Ausstellungsthema mit starkem Bezug zu ihrer eigenen Biografie zu nähern. Die Präsentation beschränkt sich nicht auf den engen Kreis eines Ausstellungsraums, sondern hat reale Gastgeber gefunden: drei türkische Unternehmen an verschiedenen Orten in München. Hier zeigt sich nebenbei, dass Migration nicht Gastarbeit bedeutet, sondern alle gesellschaftlichen und kulturellen Räume bereichert. Kunst entsteht und gedeiht nie in Grenzen oder Systemen, sondern stets unter freien Menschen. Für ihre Gastgeberschaft und Unterstützung bedanken wir uns sehr herzlich bei: Kuzey Touristik, Architekturbüro Tokdemir und der Augenarztpraxis Dr. Pulur. Die Werke der Künstler*innen verbinden sehr persönliche, biografische Aspekte mit universellen Phänomenen und Gefühlen, die gerade denjenigen bekannt sind, für die der Begriff „Heimat“ nicht einfach zu definieren ist. In Malerei, Zeichnung, Installation, Fotografie, Collage und Druckgrafik manifestieren sich Zeit, Sehnsucht, Heimweh, Geborgenheit, aber auch Einsamkeit, das Verschwinden oder Verschwimmen von Erinnerungen und deren Fragmente oder eine Essenz, die am Ende bleibt – all dies prägend für das eigene Leben, die Entwicklung der eigenen Identität. Ein Rahmenprogramm ist in Planung und wird Gelegenheit geben, sich mit den Künstler*innen persönlich auszutauschen. Mit Ergül Cengiz und Timur Lukas in der Augenarzt Dr. Pulur, Sendlinger Str. 27, 80331 München. Öffnungszeiten: Montag, Dienstag, Donnerstag: 9-12.30 Uhr und 14-17 Uhr und Freitag: 9-14 Uhr.
(www.ergülcengiz.de/)



Tim Berresheims Bilderreise: Eine einzigartige Radroute im Heinsberger Land, Eröffnung: Mittwoch, den 07.07.2021, 14:30 Uhr
07.07. – 31.12.2021, Am Bahnhof der Museumseisenbahn Selfkantbahn in Schierwaldenrath (Am Bahnhof 13 a, 52538 Gangelt)
Der international gefeierte digital arbeitende, bildende Künstler Tim Berresheim gestaltet eine Radroute voller virtueller Überraschungsmomente in seiner Heimat. Nun ist sie „erfahrbar“ und wird in seiner Anwesenheit von Regierungspräsidentin Gisela Walsken, Landrat Stephan Pusch und mit einer Videobotschaft von NRW-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart offiziell eröffnet. An insgesamt 14 Stationen und mit weiteren drei Specials lädt der im Kreis Heinsberg geborene und aufgewachsene international gefeierte Künstler Tim Berresheim die Betrachtenden auf eine spannende Reise zwischen Vergangenheit und Zukunftstechnologie ein. Nun wird das innovative Zusammenspiel von App, augmentierter Realität, visuell beeindruckender Kunst und Radfahren der Öffentlichkeit vorgestellt. Initiiert und realisiert wird das Radtourismus-Projekt von HEINSBERGER LAND, der touristischen Abteilung der Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Heinsberg. Ermöglicht wurde es durch eine Förderung mit Mitteln des NRW-Wirtschaftsministeriums. Sie erwarten vor Ort folgende Gesprächspartner:innen: Tim Berresheim, Regierungspräsidentin Gisela Walsken, Landrat Stephan Pusch, WFG – Heinsberger Land - Geschäftsführer Ulrich Schirowski sowie eine Video-Grußbotschaft von Wirtschaftsminister Professor Andreas Pinkwart. Die AR-Kunst von Tim Berresheims Bilderreise wird Ihnen vor Ort live präsentiert. Sie haben (unter den geltenden Corona-Auflagen) die Gelegenheit zum Austausch mit dem Künstler und den weiteren Gesprächspartner:innen sowie zu verschiedenen Foto-Szenarien. Wir bitten aus organisatorischen Gründen um eine kurze Anmeldung bis 06.07.2021 per E-Mail an: kaemmer@heinsberger-land.de
(heinsberger-land.de)



Gruppenausstellung „FERNWEH“ mit Ergül Cengiz
17.06. – 30.11.2021, Magda Bittner-Simmet Stiftung, AtelierMuseum, München
Acht künstlerische Reisebekanntschaften. Ausstellung mit kontroversen Reflektionen und künstlerischen Positionen rund um das aktuelle Thema Fernweh. Im AtelierMuseum treffen jetzt Plastikschlauch auf Stadtplan, HD-Video begegnet Bleistiftzeichnung und ein Schneefanggitter lässt marmorne Schönheit in die Ferne schweifen. Gehen Sie auf Entdeckungstour im AtelierMuseum und machen Sie Bekanntschaft mit acht künstlerischen Positionen zum Thema Fernweh. Stillen Sie Ihr Fernweh - durch einen analogen oder virtuellen Ausstellungsbesuch. Künstlerinnen: Isabella Berr, Magda Bittner-Simmet, Ergül Cengiz, Heike Drescher, Judith Egger, Susanne Thiemann, Stefanie Unruh und Michaela Wühr. Kuratiert von Christiane von Nordenskjöld.
(www.mbs-stiftung.de/projekte/projekte-im-fokus/144-f-e-r-n-w-e-h.html)



Group Show „Gebt mir Bilder!“ with Thomas Locher
05.05. – 30.09.2021, Spitalskirche Insbruck
Werke von SUSI POP (D), Thomas Locher (D), Hans Andre (A) und Zlatko Kopljar (geb. in Bosnien-Herzegowina, lebt in Zagreb). Petrus Canisius, der katholische Reformator im deutschsprachigen Raum und zugleich selbst schärfster Kritiker der damals vorherrschenden Missstände in der Kirche, arbeitete an einer intellektuellen und gleichzeitig populären Vermittlung des Glaubens. Diesem Anliegen stellt sich auch die ins Mittelalter zurückreichende Spitalskirche, die „Kirche im Herzen der Stadt“ Innsbrucks. Das mehrteilige Deckenfresko von Hans Andre, das nach einem Bombenschaden im II. Weltkrieg im Jahr 1962 entstanden ist, zeigt zwei Hauptthemen: die Herabkunft des Heiligen Geistes und die Bergpredigt. Die beiden zentralen Felder werden gerahmt von Darstellungen der Werke der Barmherzigkeit, die den Inhalt der Lehre Jesu verdeutlichen sollen. Die ausgestellten zeitgenössischen Werke antworten auf diese spirituelle Vorgabe. Das Künstlerduo SUSI POP greift mit einem imposanten Werk das Thema Flucht und Migration auf. In einer Eins-zu-Eins Übertragung des 1816 entstandenen „Floss der Medusa“, gemalt vom französischen Romantikers Théodore Géricault (1791–1824) werden die Betrachter mit einer der größten Herausforderungen unserer Zeit konfrontiert. Das höchst dramatische Szenario des Schiffbruchs und Untergangs von Flüchtenden auf Hoher See ist das an Aktualität nicht zu überbietende apokalyptische Schreckensbild unserer Zeit. Verdrängt und doch so nahe. Der durchgängige Magenta-Farbton der 28 Siebdrucktafeln taucht die Menge hilfloser Körper in ein schier unüberschaubares Chaos. Gibt es Rettung? Oder fällt das Elend der Gedemütigten unserer Zeit der „globalisierten Gleichgültigkeit“ (Papst Franziskus) zum Opfer? Wer sich auf das Geschehen einlässt, wird zumindest in eine persönliche Entscheidungs-situation gerufen. Welche Perspektive und Aussicht auf Rettung gibt es angesichts der vielen Bedrohungsszenarien unserer Zeit? Mit welcher Grundoption und nach welchem Geist leben? Möglicherweise bieten die beiden Kunstwerke über den Seitentüren der Kirche eine Antwort. Thomas Locher verwendet Szenen des Judaskusses und der Fußwaschung aus den berühmten Fresken Giottos in Padua, in die er reliefartig eine Buchstabenfolge zur Kapitalzirkulation integriert: W-G-W (Ware-Geld-Ware) und G-W-G (Geld-Ware-Geld). Die beiden Tafeln sind über den Seitentüren einander gegenüber gestellt, weil sie eine wesentliche Alternative anzeigen: Zielt letztlich alles auf die Anhäufung und damit auf die Erhebung des Geldes zum göttlich erklärten Fetisch ab? Oder gibt es ein Vorwärts zu einem bewussten Umgang mit dem Verhältnis von Geld zur Ware und zum Mensch? Der Künstler regt unter dem Fresko der Bergpredigt eine Kapitalismus-Debatte an, die nicht aufgeschoben werden darf. Zlatko Kopljar gibt seinen Fotografien immer ein performatives Element mit, das den konstruktiven Impuls seiner Arbeit betont. Der Künstler kniet sich auf den beiden großformatigen Fotoarbeiten im säkularen Umfeld nieder – auch vor dem Mekka des internationalen Finanzmarktes, der Wallstreet von New York. Seine einfache und doch so drastische Geste entwickelt eine ausdrückliche prophetische Nachfrage in unsere Zeit hinein: Wer und was beansprucht denn göttliche Verehrung? Die Anweisung des Ersten Gebotes aus dem jüdischen Dekalog kommt in den Sinn – ein Programm zum Schutz und zur Ermöglichung der eigentlichen Freiheit des Menschen. (Foto: Thomas Locher: „GIOTTO.2.G-W-G“, 2013).
(www.dibk.at/Themen/500-Herzfeuer-Petrus-Canisius-Jahr-2021/Gebt-mir-Bilder/Die-Orte/Spitalskirche-Innsbruck)



„Artists urged to shrug off Brexit blues in cross-Channel project“ with Anne-Lise Coste, „People in UK and France encouraged to submit work exploring new relationship between two countries.“
08.02.21 – 07.02.2022, The Guardien
Artists on both sides of the Channel are being encouraged to beat the Brexit blues in a project exploring the new relationship between the UK and France. „I Love You, Moi Non Plus“ aims to highlight how the arts across all disciplines from painting, illustration, photography, music and writing can break down the borders thrown up by Britain’s departure from the EU. A number of celebrities including Brian Eno, Ai Weiwei, Stella McCartney, Jean Paul Gaultier, Tamara Rojo of the English National Ballet and the British contemporary artist Bob and Roberta Smith have already agreed to contribute their interpretations of what the British-French relationship means to them. However, the organisers are keen for the well known to serve as inspiration for everyone else to express themselves. „In response to Brexit and the new borders now in place, the project seeks to highlight how art and creativity can maintain connections between communities across the Channel, unifying voices from across Britain and the EU,“ said a spokesperson for the Somerset House arts centre, one of the project’s partners along with the fashion chain Dover Street Market. „I Love You, Moi Non Plus“ – inspired by Serge Gainsbourg’s 1969 hit with Jane Birkin – echoes last year’s lockdown competition inspired by David Hockney called Hope in Spring, dreamed up by Ruth Mackenzie, the chair of the London Arts Council. Mackenzie is also involved in this latest project, which she said aimed to remind people that Brexit was more than „an economic catastrophe“. „Art provides links between us that we really need right now,“ she said. „But artists have had no voice in these [Brexit] discussions. As in any divorce you have to pay attention not just to the economics, but the emotional bedrock.“ Among the early entries is a 2012 film by the Chinese artist Ai called Learning to Sing the Grass Mud Horse Song, which highlights how censorship and lack of freedom resonates with European and British artists who can no longer move freely between the UK and the continent. The music producer and artist Eno has created an image merging the union flag and the tricolour, while the French director Mohamed El Khatib’s offering follows the red, white and blue theme with school lines reading „Je ne dois pas dire du mal de Boris Johnson“ (I must not say bad things about Boris Johnson). Théo Recoules of the Sabir agency, which is coordinating the project, said it was hoped the famous artists would inspire contributions from „ordinary citizens“. „We want to hear from anyone, anywhere who have something to say about the unique relationship between France and Britain,“ Recoules said. „It’s open to all and we hope the entries will be as different as possible. Since 2016, the subject of Brexit has been treated exclusively by politicians in London and Brussels, while we citizens had very little voice to express ourselves.“ Work can be submitted by sharing it on social media under the hashtags #ILoveYouMoiNonPlus, #ILYMNP and #LifeAfterBrexit, or on the Dover Street Market website before the 25 February deadline. All submissions will be published online and the best will be chosen for an exhibition to be held in Paris and London when coronavirus restrictions are lifted. „I believe there is an artist in everyone, and like the David Hockney project it’s about finding that artist,“ Mackenzie said. By Kim Willsher in Paris (image: A piece by the French artist Anne-Lise Coste.)
(amp.theguardian.com/politics/2021/feb/08/artists-urged-shrug-off-brexit-blues-cross-channel-project)



Wandler and artist Julio Rondo’s prismatic partnership, The Amsterdam-based accessories brand has collaborated with the German artist for its kaleidoscopic S/S 2021 collection
15.10.20 – 15.10.2021,
When Elza Wandler chooses the colours for her delectable shoes and bags, she doesn’t select from prescribed tonal options, but transforms shades from a huge Pantone colour book into calfskin creations. Tonal tenacity is of the upmost design importance to the Dutch designer - whose eponymous accessories label turns three this winter. She charmingly describes a creamy grey in her upcoming S/S 2021 collection as ‘the colour of a dolphin’. It’s a golden opportunity then, that spring sees a collaboration with Julio Rondo, the Germany-based artist renowned for inverting mediums of presentation, painting behind glass with prismatic layers of acrylic and spray paint. ‘I pushed him for the last two and a half years,’ Wandler laughs of her persistence to form a partnership. There’s a striking serendipity between Rondo and Wandler’s output. The designer is renowned for her discerning selection of colour – just look to the success of her brand’s pistachio green ‘Isa’ sandal, and her bold use of colour blocking. ‘Everything he does is about layering and light,’ Wandler explains. For S/S 2021, the designer selected three specific artworks as inspiration: „Brilliant Trees, You know when you get there, and Precious precious long version“. References to their textured tones pepper the collection, which features a host of new styles including the ‘Nana’ kitten heel – a stud-detail mule and a knockout for Nineties obsessives and the ‘Carly’ shoulder bag, a mini style updated with a chunky chain strap. Rondo’s focus on layering is reflected in accessories that have subtly multi tonal elements, like colour blocked shades of ivory or puffed leather with contrast stitching. It’s also noted in the design of the ‘Amber’, a voluminous evolution of the brand’s signature Hortensia shape, formed from folds of leather, inspired by a fortune cookie. In light of Covid-19 restrictions, Wandler chose not to present its S/S 2021 collection during Paris Fashion Week, instead creating a lookbook that also celebrated Rondo’s artistic canon. Here, models are not only shot next to his kaleidoscopic artworks, but the lookbook’s images are layered as surrealistic collages in post production, in a nod to Rondo’s textural persuasion. Also showcasing Rondo’s artworks IRL, the artist has created 100 miniature limited editions, allowing Wandler obsessives to hang the brand’s S/S 2021 inspiration in their own home. ‘When it comes to colour, sometimes I can just sense something is going to work,’ Wandler says of the instinctual elements behind her design process. Her collaborative persuasion is also one passing with flying colours. BY LAURA HAWKINS (photo: ‘Precious precious long version’, by Julio Rondo. Photography: Meinke Klein.)
(www.wallpaper.com/fashion/elza-wandler-artist-julio-rondo-prismatic-partnership)



Interview: „Linda Ginsberg, New York, United States“ with works by Anne-Lise Coste, “My grandmother left her other grandchildren money but I got these sculptures – the sweeter deal.“
28.01.19 – 29.02.2032, Linda Ginsberg, New York, United States
Passionate New York art collector Linda Ginsberg is the founder of an elite legal recruiting firm focusing on partners in law firms. She tells us about supporting starving artists and keeping provocative artwork under the bed! FAM (fineartmultiple magazine): The blue color that your apartment is painted in is very striking. What provoked this aesthetic decision? Linda Ginsberg: In 2001 when I bought my very first apartment of my own, I thought white stood for “rental”, so for me a different color constituted ownership. When I told my decorator I wanted a color, he said “Great, what’s your favorite color?” I said blue, but I can’t have a blue apartment. And he said: “Why not? Make it blue”. So I did. That was 15 years ago. Today I would definitely paint the apartment white but my kids won’t let me! They identify it as home—and can see when I am home from about a mile away as the blue lights at night are a beacon in the neighborhood. FAM: When did you start collecting art? Linda Ginsberg: I first became a collector in 2003, when I started to become successful as a recruiter. FAM: What’s your favorite work that you have up now in the apartment? Linda Ginsberg: I’m a bad rotator, even though I have tons in storage. But I’m attached to everything here. My most sentimental pieces are these two sound sculptures by Harry Bertoia, an Italian artist who worked in the US and is best known for his ubiquitous wire chairs. My grandmother bought them from the artist himself in the 70s and when I was growing up she would let us touch them. As a kid it feels subversive to be able to touch art—and the very purpose of these is to “boing” them together so that they make this chiming sound. When my grandmother died she left her other grandchildren money but I got these sculptures—which I think was the sweeter deal. These days, when I “boing” them in my apartment I always look up, say hello, and can hear her laughing in delight. FAM: Do you have any works of a political nature? Linda Ginsberg: Yes, I am a huge fan of the French artist Anne-Lise Coste’s work. She combines poetry with protest and comments on political and personal issues with a rebellious honesty. Her style often reminds me of street graffiti, but she uses airbrush, pencils, pastels, markers and watercolors to give her gestures permanence by materializing them on paper or canvas. Her work does not follow any rules and yet there is a harmony and delicateness to it. I own more of Anne-Lise’s work than that of any other artist and it is all different. Her range is vast. But if you know her, you can follow the thought line from this Picasso-like portrait to this brilliant Lee Ufan in France to perhaps her purist text piece, Poem. If I collected works from no other artist, I would still have an amazingly diverse collection. FAM: Could you tell us something about this site-specific work above your television? Linda Ginsberg: Everybody gravitates to that. It is by Harold Ancart, a young Belgian artist. He was the first “starving artist” that I befriended, and I believe this is the first piece he sold in the US. After visiting his studio I knew I wanted something site-specific but wasn’t sure what or where. One night as I sat on the couch looking at that corner I knew instantly where the work needed to go. It is basically pigment thrown against the wall, and the piece has this light touch. His other work has more pigment but in 2011 Harold was young and new at installing in people’s houses, and was sweetly concerned about messing up the apartment. FAM: Do you have a preference for supporting “starving artists”? Linda Ginsberg: I go back and forth. On the one hand, I love supporting young artists. I’ve met almost every artist that I’ve bought work from and they are fascinating people—some have even become dear friends! But on the other hand, living the struggles they face to advance their career can be tough, right? The art world is tough. It’s like what Ernest Hemingway said about bullfighting: “It was not nice to watch if you cared anything about the person who was doing it.” On the other hand, I recently bought my first piece by a dead artist (a series of 30 prints by Agnes Martin) and felt bad about it, because I’m not supporting the artist with this purchase. I love the work, have tremendous admiration for the artist, but she gets no lift from my buying it. So yes, we can say I care deeply about artists. FAM: That’s a fun and somehow welcoming piece you have up in the kitchen next to the fridge. Can you tell us about it? Linda Ginsberg: Yes, that’s by Adam McEwen, a British artist who I met at a group dinner and instantly thought was terrific. He did a series of these shop signs, but this was the most aggressive. Initially I wanted to buy one of the signs, but not this one because I had young sons at that point and could not even say the word in front of them, let alone hang a sign of it. The gallerists insisted that this was THE one to buy, so I bought it and it stayed under the bed for four years. When I pulled it out, my kids were intrigued but wary of whether it being art made it OK. Now it’s just part of us and has entirely ceased to be provocative. FAM: Your kids have art in their rooms as well. Are they collectors? Linda Ginsberg: My kids appreciate the art and have selected pieces they admire. They now give tours of our collection and “boing” the Bertoias for their friends. Once on vacation we bought a Damien Hirst print for each kid as their first investment in art. One of my kids proudly displays a little Jeff Koons balloon dog sculpture which we bought for $300 and now sells at auction for an additional digit. One of my favorite pieces in this apartment is this cardboard piece that was made by my then eight year old son, a Duchampian homage. I feel like it holds up in this room. Interview by Ksenia M. Soboleva (image: a portrait of Linda Ginsberg by Anne-Lise Coste. © Linda Green.)
(fineartmultiple.com/blog/linda-ginsberg)



Herzlichen Glückwunsch Thomas Locher!
08.02.17 – 08.02.2022, HGB Leipzig – Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig
Der Erweiterte Senat der HGB Leipzig hat gestern (08.02.2017) den Künstler Thomas Locher zum neuen Rektor der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig gewählt. Die Amtszeit des neuen Rektors beträgt fünf Jahre. Thomas Locher löst mit seiner Wahl Prof. Dr. Ana Dimke ab, die seit 2011 Rektorin der HGB war und zum 1. April 2016 aus persönlichen Gründen aus dem Amt ausgeschied. „Ich bin sehr glücklich über die Wahl! Mich ehrt das entgegengebrachte Vertrauen, das ich unbedingt zurück geben möchte“, sagte Thomas Locher nach der Wahl. „Ich freue mich auf interessante und produktive Jahre mit den Studierenden und den KollegInnen an der HGB Leipzig.“ Thomas Locher, geboren 1956 in Munderkingen, ist Künstler. Von 1979 bis 1985 studierte er an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart, 1981 bis 1985 an der Universität Stuttgart. Locher lehrte international an Kunstakademien, Fachhochschulen und Universitäten (Merzakademie Stuttgart, Technische Universität Wien) und war von 2008 bis 2016 Professor an der Königlich Dänischen Kunstakademie in Kopenhagen. Thomas Locher ist Mitglied im Deutschen Künstlerbund. Er lebte von 1986 bis 2000 in Köln, arbeitet und lebt nun in Berlin und Kopenhagen. Thomas Locher stellte weltweit aus, u. a. in der Tate Gallery, Liverpool (1989), im Museum of Contemporary Art, Sidney (1992), im Museum of Modern Art, Saitama/Japan (1994), in den Deichtorhallen, Hamburg (2004) und im Museum of Modern Art, New York (2006). Lochers Arbeiten sind heute in großen öffentlichen Sammlungen vertreten, wie im Museu d’Art Contemporani de Barcelona, im Museum of Modern Art, New York, in der Vancouver Art Gallery, in der Grafischen Sammlung Albertina, Wien und in der Staatsgalerie Stuttgart. Foto: Erich Malter
(www.hgb-leipzig.de/)



Film: 15 Jahre Freundeskreis des Kunstmuseum Stuttgart, 2018
01.01.03 – 01.01.2033, Kunstmuseum Stuttgart
Reinhard Hauff spricht über die Zeichnungen von Thomas Müller, die sich im Besitz des Kunstmuseum Stuttgart befinden.
(www.kunstmuseum-stuttgart.de/index.php?site=Videos;Videos_Details&id=48)