Past Artfairs
CURRENT EXHIBITION
Julio Rondo, Terribly so, 21.04. – 31.07.2020



GALLERY
Aktuelle Öffnungszeiten der Galerie / Current Gallery Opening Hours:
Di – Fr: 13 – 16 Uhr sowie nach Vereinbarung. / Tue – Fr: 1 – 4 pm and by appointment.


ARTFAIRS
Art Cologne 2020, 19.11. – 22.11.2020
(www.artcologne.de)



ARTIST NEWS 
SPIEGEL KULTUR: Corona in den USA „Die New Yorker wurden unsichtbar“, Die deutsche Künstlerin Josephine Meckseper lebt in Manhattan. Hier spricht sie über die Auswirkungen der Krise auf den Kulturbetrieb – und darüber, was Corona mit dem Zeitgeist der Stadt macht. Ein Interview von Ulrike Knöfel 17.05.2020, 20.23 Uhr.
17.05. – 31.12.2020,
SPIEGEL: „Frau Meckseper, Ihre Werke handeln oft von Protestkulturen und was sie über Gesellschaften aussagen – nun formen sich in den USA Demonstrationen ganz eigener Art. Wie nehmen Sie die wahr?“ Meckseper: „Die bis unter die Zähne bewaffneten Virusleugner, die sich in den letzten Wochen ohne Masken öffentlich zusammenrotten, würde ich nicht als Demonstranten bezeichnen. Sie sind eher Produkte einer systematischen Volksverdummung, Opfer einer mangelhaften Bildung in diesem Land und angestachelt durch Fox News, ein Sender, der ja fast schon ein Propagandakanal ist.“ SPIEGEL: „Auch in Deutschland gehen inzwischen Leute auf die Straße, protestieren gegen die Verordnungen, die zum Schutz der Bevölkerung erlassen wurden. Lässt sich das vergleichen?“ Meckseper: „Ja, die Pandemie deckt ja verstärkt die Schwachstellen unserer westlichen Gesellschaften auf – wie beispielsweise ganze Bevölkerungsschichten zunehmend populistisch beeinflusst werden und vermehrt auf alte und neue Feindbilder zurückgreifen. Auf diese Weise erodiert etwas Kollektives, das für Demokratien so wichtig ist.“ SPIEGEL: „Was genau?“ Meckseper: „Das Einverständnis aller zu einer Welt, die sozial ist und gleichberechtigt und, wichtiger denn je, auch umweltbewusst. Die von rechts angestifteten Menschenversammlungen sind ein Barometer dafür, wie manipulationsanfällig die westliche Demokratie insgesamt ist, was auch für die kommenden US-Präsidentschaftswahlen im November kein gutes Omen ist.“ SPIEGEL: „Sie wohnen seit 1992 in New York, wo die Auswirkungen der Pandemie dramatisch sind. Wie erleben Sie die Stadt in dieser Zeit?“ Meckseper: „Das Leben hat sich schlagartig verändert und niemand von uns weiß, wie eine Existenz mit dem Virus in den kommenden Monaten oder auch Jahren hier aussehen wird. Man erfährt fast täglich, dass Bekannte aus dem Freundeskreis verstorben sind. Das ist unheimlich. Die Erfahrung der Isolation hingegen ist Künstlern nicht fremd, vor jeder großen Ausstellung verbringt man oft Monate im Atelier und in Gedanken, um dann plötzlich festzustellen, dass sich draußen längst die Jahreszeit geändert hat.“ SPIEGEL: „In welcher Hinsicht hat sich die Stadt am deutlichsten verändert?“ Meckseper: „Typisch ist diese Geräuschkulisse hier in Manhattan: lärmende Menschenmassen, hupende Autos, Baustellen mit Presslufthämmern, die Tag und Nacht zu hören sind. Das alles verstummte schlagartig Mitte März. Die Stille, die sich plötzlich ausbreitete, ist sehr gespenstisch und nur unterbrochen durch die unerbittlichen Krankenwagensirenen, die die Opfer der Pandemie über die leeren Straßen in die Krankenhäuser transportieren. Man fühlt sich seitdem wie in einem apokalyptischen Science-Fiction-Film.“ (Foto: Werk von Josephine Meckseper: „Wie in einem apokalyptischen Science-Fiction-Film“).
(www.spiegel.de/kultur/corona-in-den-usa-die-new-yorker-wurden-unsichtbar-a-11555203-def7-4ec2-b50b-ec8a049e4112)



Group Show „Umbruch“ with Clément Cogitore
15.05. – 06.09.2020, Kunsthalle Mannheim
Mit „Umbruch“ zeigt die Kunsthalle die erste vom neuen Direktor Johan Holten kuratierte Ausstellung. Nachdem in der jüngeren Vergangenheit zunächst die Sanierung des Jugendstil-Altbaus, der Abriss des Mitzlaff-Baus sowie der Neubau im Fokus der Öffentlichkeit standen, möchte Johan Holten mit dieser Ausstellung nun den Blick auf eine neue inhaltliche Programmatik der Kunsthalle legen. In drei verschiedenen, aber miteinander verbundenen Kapiteln wird es darum gehen, zukunftsweisende Umstrukturierungsprozesse sichtbar zu machen. Dabei reicht das Spektrum des Gezeigten von Malerei wiederentdeckter Künstlerinnen der 1920er und 1930er Jahre bis hin zu zeitgenössischer Skulptur und Videoarbeiten chinesischer, europäischer und amerikanischer Künstlerinnen und Künstler. Drei Werkgruppen internationaler Künstlerinnen sind zudem als ein Vorschlag zur Erweiterung der berühmten Skulpturensammlung der Kunsthalle zu verstehen. So soll der von Johan Holten gewünschte Umbruch im Sinne einer größeren Diversität der gesammelten Künstler und Künstlerinnen gleich zu Beginn seiner Amtszeit auch in der Sammlung der Institution verankert werden. Kurator: Johan Holten (Film Still: Clément Cogitore: „Les Indes Galantes“, 2017).
(www.kuma.art/de/umbruch)



Gruppenausstellung „disCONNECTED“ mit Ergül Cengiz, Ausstellungseröffnung: Mittwoch, 22. April 2020, 10 - 22 Uhr
22.04. – 05.07.2020, Motorenhalle, Dresden
In einer Zeit, die fixiert ist darauf, kulturelle Identitäten primär durch Abgrenzung nach außen zu definieren, ist es dringlich geboten, den Blick über das Trennende hinweg Dingen und Handlungen zuzuwenden, die einerseits eine transkulturelle Verständigung ermöglichen bzw. andererseits dokumentieren, wie durchlässig kulturelle Schranken sein können. Die Ausstellung fokussiert exemplarisch auf künstlerische Positionen, die vermeintliche kulturelle Eindeutigkeiten durch ihren gestalterischen Zugriff und ihre Formsprachen einer klaren Zuschreibung entziehen; sie wenden somit die gedankliche und visuelle Perspektive auf die Artefakte hin und her und zeigen dadurch auf, dass sich vermeintliche und reale kulturelle Differenzen viel häufiger als erwartet auflösen, verbinden oder ad absurdum führen lassen. In der Ausstellung wird ein kleiner Ausschnitt eines in Wahrheit viel größeren interkulturellen Geflechts erlebbar, das in all seiner Komplexität doch ein Gefühl für das Gemeinsame jenseits vermeintlicher kulturellen Identitäten aufscheinen lässt, das man metaphorisch als „Weltgeist“ bezeichnen könnte und das über die Grenzen von kultureller Identität und Sprache hinweg wirken kann. Die gezeigten Positionen von vier Kontinenten gehen oft jedoch auch bewusst auf Irritationskurs und stellen dadurch das Primat westlicher ästhetischer und kultureller Maßstäbe im globalen Kontext in Frage. Kuratiert von Till Ansgar Baumhauer in Kooperation mit Denise Ackermann. Künstler*innen Farrukh Adnan, PAK • Malala Andrialavidraza, FR • Lisa Maria Baier, Dresden • Till Ansgar Baumhauer, Dresden • Thomas Baumhekel, Dresden • Jan Brokof, Berlin • Nayari Castillo, VEN / AUT • Ricardo Coello Gilbert, ECU • Ergül Cengiz, München • Juana Cordova, ECU • Walmor Corrêa, BRA • Ulrike Ettinger, Berlin • Ulrike Gärtner, Dresden • Davide Giovanzana, CH / FIN • Heike Lydia Grüß, Ludwigsburg • Eléonore Hellio COD / FR • Julian Klein/„!KF – Institut für Künstlerische Forschung“, Berlin • Aman Mojadidi, USA / AFG • Phi Phi Oanh, VNM / USA • Luong Tran, VNM (Foto: Eléonore Hellio: „Still from Upside Down World“, 2017, Video, 24:28 min. © Eléonore Hellio).
(riesa-efau.de/kalender/2020/04/22/disconnected-3641/)



Group Show „Blumensprengung. Künstlerinnen der Sammlung Ludwig“ with Joan Jonas
14.03. – 13.09.2020, Ludwig Forum Aachen
Blumensprengung, das titelgebende Werk von Annette Wehrmann, steht assoziativ für die Aufbruchsstimmung der frühen 1970er-Jahre. Eine erstarkende Frauenbewegung inspirierte auch die Kunstwelt dieser Zeit. Künstlerinnen verkündeten das Ende der Bescheidenheit und reklamierten auf allen Feldern der Kunst denselben Respekt für sich, der Männern seit jeher zuteilwurde. Sie schufen Großskulpturen, inszenierten ihren nackten Körper in Videos und Performances und provozierten mit politisierenden Aktionen im öffentlichen Raum. Gleichzeitig ebneten feministische Kunsttheoretikerinnen den Weg für eine neue Wertschätzung künstlerischer Leistungen von Frauen. In das Jahr 1970 fällt auch die Gründung der Neuen Galerie – Sammlung Ludwig. Mit dieser Vorgängerinstitution des Ludwig Forum für Internationale Kunst erhielt eine der weltweit bedeutendsten Sammlungen zeitgenössischer Kunst – die des Sammlerpaars Peter und Irene Ludwig – in Aachen einen festen Ort. Das Jubiläum des Hauses nehmen wir zum Anlass, unseren Sammlungsbestand einer Neubewertung zu unterziehen und erstmals anhand von rund hundert Werken den Fokus ausschließlich auf die Künstlerinnen zu richten. Kuratiert von Annette Lagler und Myriam Kroll; Ausstellungsassistenz: Marie Gentges (Bild: Annette Wehrmann, Blumensprengung, 1992-95, Fotografie, Ludwig Forum für Internationale Kunst Aachen, Leihgabe der Peter und Irene Ludwig Stiftung, © VG Bild-Kunst, Bonn 2020 & Heinz Hanisch-Kulschewski).
(ludwigforum.de/event/eroeffnung-blumensprengung/)



„’It’s Like Practicing the Piano’: Watch Interdisciplinary Artist Joan Jonas Describe How Drawing Supports Her Other Creative Pursuits“, As part of a collaboration with Art21, hear news-making artists describe their inspirations in their own words.
27.02. – 31.12.2020,
For the artist Joan Jonas—a virtuoso dancer, composer, and sculptor—drawing serves as both a conditioned mode of practice, and sometimes as a final product. “It’s like practicing the piano,” she said in an exclusive interview with Art21 back in 2014. “The first ones that I do often don’t come out, so I have to practice and do it over and over again until I get what I like.” In the video, Jonas is shown in her Manhattan studio preparing works to be featured in Robert Ashley’s opera “Celestial Excursions“. She’s churning out reams of paper covered in painted sketches of her dog Xena, as well as her pet owl. To challenge herself, Jonas uses long sticks affixed with brushes to apply paint, distancing herself physically from the canvas and increasing the abstracted elements of her work. At the age of 83, Jonas is still producing work at an impressive rate and mounting new international exhibitions. Right now at the Thyssen-Bornemisza contemporary art center in Madrid, “Joan Jonas: Moving Off the Land II,” is on view, and reflects her continued interest in the ocean and her concern with the delicate ecosystems that are contained within expansive bodies of water. The work was first shown during the 2019 Venice Biennale, where it inaugurated a new venue called Ocean Space. Watch the video, which originally appeared as part of Art21’s Art in the Twenty-First Century series, below. “Joan Jonas: Moving Off the Land II” is on view at Museo Nacional Thyssen-Bornemisza in Madrid through May 18, 2020 (text: Coroline Goldstein; image: Production still from the Art21 "Extended Play" film, "Joan Jonas: Drawings." © Art21, Inc. 2014.)
(news.artnet.com/exhibitions/joan-jonas-drawings-art21-1787685?utm_content=from_&utm_source=Sailthru&utm_medium=email&utm_campaign=Europe%20Afternoon%20February%2028&utm_term=New%20Euro%20Newsletter%20List%20%2890%20Day%20Engaged%20Only%29)



„‘The Planet We Think We’re Living on No Longer Exists’: 3 Profound Ways the Art World Can Address the Climate Crisis“ with Joan Jonas, At the Verbier Art Summit, artists like Joan Jonas and Andrea Bowers offered solutions for the future
04.02. – 31.12.2020,
While the art world’s habit of jetting from one art fair or biennial to the next becomes increasingly untenable as the climate crisis looms, a group of art industry leaders headed to the Swiss mountaintops last weekend to discuss how the field can reduce its complicity in environmental collapse. The irony of traveling to a remote alpine village to discuss the climate at the fourth annual Verbier Art Summit was not lost on some of its speakers. Across two days of programming, “Resource Hungry: Our Cultured Landscape” showcased presentations by artists including Joan Jonas as well as organizations like Julie’s Bicycle, but it was finally on the last afternoon that Stefan Kaeg of art group Rimini Protokoll voiced what everyone had been thinking the whole time: Could the knowledge shared in Verbier have happened in a different form, without any of us being there? However noble the cause, one wonders if luxurious symposia like Verbier are even close to sustainable. While the art world drags its heels on structural overhauls, this year’s organizer Jessica Morgan, director of Dia Art Foundation nevertheless pulled together a fascinating crop of creatives to tackle formidable questions around the industry’s ecological impact. Here are three of the weekend’s biggest takeaways.   1. Form Can No Longer Follow Function: Artist Andrea Bowers said it plainly on Saturday afternoon: “The earth is not ‘out there,’ we are part of it.” Indeed, as we sat glassed-in on the third floor of the resplendent W Hotel, with the occasional paraglider-on-skis floating by, this could be easy to forget. Many speakers referenced the need to break down the divide between the museums, galleries, art fair halls, and the real, exterior world. Offering a Global Warming 101 reminder, French architect Philippe Rahm, who works in the fields of physiology and meteorology, stressed that 42 percent of CO2 emitted today is from the cooling, heating, and general operation of buildings. So, how can a climate-controlled storage space, gallery, or museum reduce its energy consumption, or is that besides the point? Rahm said we need to look beyond updates to wall insulation and instead completely redesign space in line with what he calls “climactic architecture”—a method that utilizes a building’s own convection, radiation, and conduction capabilities to optimize renewable resources. Architecture, said Rahm, “is no longer [based on the idea of] form following function or function following form. It’s function for the form that follows climate.” Renowned professors of design practice Rosario Hurtado and Roberto Feo—collectively known as El Último Grito—took the question raised by Rahm to a more speculative level: What would it mean if museums were free from fixed spaces altogether? While humans continuously create permanent structures, many of these places deteriorate or get demolished relatively soon after. Meanwhile, structures initially built with ephemeral intentions (take the Eiffel Tower, for example, which was supposed to be a temporary installation for the World’s Fair) survive for centuries. With this, Hurtado and Feo’s question seemed to push back against the status quo of the art world’s usual haunts, underscoring that the museums and galleries that we have become so familiar with need to be fundamentally reconsidered. While spacious, pristinely white, and climate-controlled venues may feel like they’re here to stay, art historian Dorothea von Hantelmann pointed to exhibition spaces of the 18th-century which were extremely crowded, with walls crammed with art from the floor to the ceiling. “We need to strive against the white cube,” said von Hantelmann. “We need to bring things that we’ve been separating back together.”   2. Older Doesn’t Always Mean Wiser: One of the most significant changes professors Hurtado and Feo said they witnessed in their students over the past decade was the shift away from individualistic thinking towards collaboration. It’s a shift seen beyond the confines of art and architecture schools, of course, as today’s youth bring forth new ideas and fight collectively for their future, most notably through the Fridays for Future movement. Artists Joan Jonas and Andrea Bowers echoed this hope in young activists. Jonas explained that children have become subjects in her work about the future and the environment (“they’re the ones who are going to inherit it,” she added, simply). With similar motivations, Bowers’s new video „My Name Means Future“, which is currently on view at New York’s Andrew Kreps Gallery, spotlights Tokata Iron Eyes, a 16-year-old member of the Standing Rock Sioux tribe, and her involvement with the movement to stop the Dakota Access Pipeline. But what was missing in both presentations was a consideration of the changing role youth plays in viewership; both artists were mute on whether they even considered the importance of young people seeing their work. To place the crisis of climate change on the shoulders of one generation and await a solution is clearly not the answer; Catherine Bottrill from Julie’s Bicycle, a London-based charity that supports creative industries’ transformations towards sustainability, stressed the need to “support young people who are going to bring about solutions,” while operating at all ages and levels laterally, collaborating across organizational boundaries and typical hierarchies.   3. Decolonizing Narratives Are Ecological Narratives: The calls to decolonize the art world might not immediately conjure a connection to climate change. However, Brazilian philosopher Djamila Ribeiro emphasized that, more than listening to the voices of indigenous cultures, we need to begin to act upon their novel ways of thinking and apply them to the ways we treat the natural world. In order to hear those voices that are so often drowned out, current power structures need to be dismantled, he argued. Other speakers, including Bottrill of Julie’s Bicycle, concurred: Hierarchies have to be disrupted. This was a major talking point, as architect and urban designer Adrian Lahoud pushed for a similar upheaval, adding that “the planet we think we’re living on no longer exists.” One of the most effective ways to fight climate change will be to redefine our values. Lahoud shared a moving story behind a painting on view in the current edition of the Sharjah Architecture Triennial, which he curated. A group of 40 Aboriginal artists painted an 8-by-10-meter canvas, collectively depicting the story of their cultural history; they then submitted the piece to the Australian government as “proof” of their rights over nearly 30,000 square miles of land. Amazingly, the Australian government accepted this painting as evidence of ownership and, in 2007, granted them the rights over the disputed territory. Alternative modes of existence “embody different ways of being in the world, outside of the xenophobic, extractive, capitalist modes of relating that currently dominate the world, that lead us to exhaustion, and soon to extinction,” according to Lahoud. And, at least in some cases, art can be a welcome bridge to these new ways of thinking (image: Joan Jonas: „Moving Off the Land“, 2016/2018 at the Fort Mason Center for Arts & Culture, San Francisco, 2019. Photo: FMCAC/Justin Oliphant. Courtesy of the Verbier Art Summit.)
(news.artnet.com/art-world/verbier-art-summit-2020-1769085?utm_content=from_&utm_source=Sailthru&utm_medium=email&utm_campaign=EU%20Feb%205%20AM&utm_term=New%20Euro%20%2B%20Newsletter%20List)



Clément Cogitore, The New York Times: „Best Classical Music of 2019“ by Zachary Woolfe
18.12.19 – 31.12.2020, The New York Times
It could have gone so, so wrong. A French Baroque opera that puts an aesthetic gloss on colonial encounters, refitted with street choreography: a recipe for awkwardness, at best. That it was instead one of the freshest, most charismatic and poignant performances I’ve ever seen speaks to the conceptual focus of Clément Cogitore, an artist and filmmaker making his debut as a stage director, and Bintou Dembélé, a pioneer od French hip-hop dance (and to the keen instincts of Stéphane Lissner, the leader of the Paris Opera, where I saw it in October). The cast of singers and dancers was superb, led vibrantly by the conductor Leonardo García Alarcón and his Cappella Mediterranea ensemble.
(www.clementcogitore.com)



„FEELINGS. Kunst und Emotion“ mit 3 Hamburger Frauen (Ergül Cengiz, Henrieke Ribbe und Kathrin Wolf), Ausstellungseröffnung: Donnerstag, 7. November 2019, 19 Uhr
08.11.19 – 04.10.2020, Pinakothek der Moderne, München
Bewegend und berührend, sinnlich und Sinn stiftend – Gefühle offenbaren das Innerste des Menschen. Ob Glück, Freude, Leidenschaft oder Geborgensein, ob Wut, Schmerz, Trauer oder Einsamkeit: Vor allem Gefühle machen uns zu Menschen. Die Ausstellung zeigt Bilder, Objekte, Filme und Räume von Künstlerinnen und Künstlern, die keinen erklärenden Begleittext brauchen und bei den Betrachtern Gefühle durch ihre bloße Existenz auslösen. Kunst, die den Dialog dort beginnt, wo das Menschsein unmittelbar zu treffen ist: im Herzen. Werke von Hans Aichinger, Jan Albers, Monika Baer, Heike Kathi Barath, Vlassis Caniaris, Gregory Crewdson, Alex Da Corte, Nathalie Djurberg und Hans Berg, 3 Hamburger Frauen, Marlene Dumas, Elmgreen & Dragset, Tracey Emin, Gotthard Graubner, Jenny Holzer, Thilo Jenssen, Tadeusz Kantor, Ruprecht von Kaufmann, Mike Kelley und Paul McCarthy, Nikita Kadan, Jochen Klein, Rosa Loy, Rosilene Luduvico, Stephan Melzl, Olaf Metzel, Mirwa Ogasawara, Catherine Opie, Laura Owens, Richard Prince, Bernhard Prinz, Alexandra Ranner, Wilhelm Sasnal, Markus Schinwald, Norbert Schwontkowski, Cindy Sherman, Sam Taylor Johnson, Jessica Vaughn, Gillian Wearing, Amelie von Wulffen und Artur Zmijewski.
(www.pinakothek.de/ausstellungen/feelings)



„Beste Aussichten II“ mit Ergül Cengiz, Ausstellungseröffnung: Freitag, 25. Oktober 2019, 17 bis 21 Uhr
25.10.19 – 27.10.2020, K&K – Bündnis Kunst & Kind, Salon, Kongress * Sardenhaus München
Freitag, 25.10., 17-21 Uhr: E R Ö F F N U N G. N.N. liest Uli Aigner (Interview mit K&K im Sommer 2018). Samstag, 26.10., 15 Uhr: S A L O N & G E S P R Ä C H. K&K im Gespräch mit Susanne Kurz (Grüne), Gesa Puell (AdBK), Kirsten Kleie (Lehrauftrag AdBK) & Veronika Kirschner (Gleichstellungsbeauftragte Kulturreferat). Sonntag, 27.10., 12 Uhr: M A T I N É E. Sekt und Performance sewicide (rag*treasure/beißpony) Sounds Like A Cello vom LIDL. Wo stehen wir heute als Künstler*innen im Angesicht der Klimakrise und eines weltweiten Umdenkens? Wie können wir leben und arbeiten, wenn wir Familie haben, in der täglichen Bemühung um die Realisierung der Chancengleichheit und als Künstler*innen oftmals nah am Existenzminimum? 100 Jahre Frauenwahlrecht 2019 und 100 Jahre Frauen an der Kunstakademie München 2020 – was bedeutet das für uns und was sind unsere Aussichten, was ist möglich und was nicht? Welche Rolle spielt die neu aufkommende Solidarität in der Bevölkerung und wie können wir uns als Künstler*innen besser unterstützen und zusammenarbeiten, um uns gemeinsam eine lautere Stimme zu geben und um auch auf Politik und Gesellschaft Einfluss zu nehmen? Ist Kunst heute als Ort der freien Meinungsäußerung umso wichtiger? Wir wollen reden. Darüber und über alles, was uns sonst noch bewegt und dazu zeigen wir brandaktuelle künstlerische Arbeiten aus dem K&K Netzwerk. Ausstellung und Salon mit Infos zu K&K und zum Thema Kunst & Kind: Fr 16-21 Uhr, Sa 12-18 Uhr, So 12-16 Uhr. Mit Uli Aigner, Moritz Altmann, Gabi Blum, Ergül Cengiz, Raymond Gantner, Manuela Gernedel, Rebecca Grollmann, Verena Hägler, Ann Nadine Händel, Ute Heim, Dana Lürken, Heike Jobst, Kirsten Kleie, Victoria Kleinecke, Salima Mansouri, Annabelle Mehraein, Emanuel Mooner, Gesa Puell, Nina Radelfahr, Regine Rode, Anna Schölß, Verena Seibt, Anne Seiler, Soundfreaks, Thomas Splett, Alix Stadtbäumer, 
Naomi Steuer-v.Westphalen, Christine Tanqueray, Elisabeth Wieser und Stefan Wischnewski. K&K ist ein Bündnis von und für Künstlerinnen mit Kindern, gegründet im Februar 2018 von Anna Schölß und Gabi Blum. K&K pflegt einen Verteiler von mittlerweile über 70 Adressen der sich auch um eine ständig wachsende Zahl männlicher Kollegen ergänzt. K&K strebt eine dauerhafte Tätigkeit an und will zum einen die Arbeitsbedingungen von Künstler*innen mit Kindern verbessern und sich für deren Interessen stark machen, zum anderen geht es um Netzwerkbildung und das gemeinsame Arbeiten an Projekten, sowie Bündeln und Archivieren von Informationen. 
K&K veranstaltet regelmäßige diskursive Treffen mit Gästen, die zum Thema referieren und mit den Teilnehmer*innen diskutieren. Wechselweise trifft man sich in Ateliers und Ausstellungsräumen. Zu Gast waren bisher Friedel Schreyögg (Vorsitzende der Gedok), Alix Stadtbäumer (Künstlerin und Kuratorin der Artothek), Susanne Witzgall (Leitung cx centrum für interdisziplinäre Studien an der AdBK München), Frauke Meyer (Frauenkulturbüro NRW), Uli Aigner (Künstlerin aus Berlin), Lisa Britzger (Kuratorin) und Julia Maier (Kuratorin und künstlerische Mitarbeiterin AdBK München). Im Herbst 2018 richtete K&K ihre erste Ausstellung „Beste Aussichten“ im Kloster Schlehdorf mit 54 teilnehmenden Künstler*innen aus.
(gabiblum.de/K&K.html)



Solo Show „Tim Berresheim. Lake 2006/2019 (Revisited)“, Opening: Saturday, September 14th, 2019, 11 am
30.08.19 – 29.08.2020, Online exclusive at artsy.net
The eleven-part sequence „Lake 2006/2019 (Revisited)“ is the second group of works that Tim Berresheim has singled out to undergo a specific form of revision. In terms of formal aesthetics, the 2006 series interlaces photography, painting and composition in the digital space. Press Release: After The Early Bird (Sigh) Traces (Revisited), the eleven-part sequence Lake 2006/2019 (Revisited) is the second group of works that Tim Berresheim has singled out to undergo a specific form of revision. In terms of formal aesthetics, the 2006 series interlaces photography, painting and composition in the digital space. The photographs for the Lake series were taken at Effelder Waldsee, a small body of water at the heart of a forest not far from Berresheim's home town of Wassenberg: To a certain extent, the process of roaming the three-dimensional, digital space that characterises his artistic production was therefore preceded by explorations of the analogue sphere. But Lake does not only dissolve the boundaries between documentation and fiction: What the lens has captured and absorbed becomes part of a stage setting. At the same time, interlocking the photographic backdrop with the digitally incorporated elements emphasises the autonomy of the image. Berresheim started using his own photographic works as a stage for digital objects in 2004 – shortly after producing his first stage-like compositions with the help of CGI and rendering. What makes this re-examination of older work groups stand out is that the revision does not depart from the image surface but rather from its data set, i.e. the DNA of the image, in a way. As with The Early Bird (Sigh) Traces (Revisited), in his revisal Berresheim reduced the colour palette and the depth of detail of the first portfolio, while simultaneously polishing the texture of the figures and of the elegantly draped fabrics – turning the latter from a mere canvas within the digital space into sculptural elements – and extensively editing the photographed objects to endue the works with a wholly new atmosphere and structure. After intensifying in the recent past, in 2020 Berresheim's increased focus on autobiographic elements will culminate in an exhibition project in Wassenberg and nearby Heinsberg (photo: Tim Berresheim: „Lake III 2006/2019 (Revisited)“, 2019).
(www.artsy.net/show/studios-new-amerika-lake-2006-slash-2019-revisited)



Introducing the Helmut Lang x Josephine Meckseper hand-painted Capsule Collection, Inspired by the brand‘s three-striped trucker jacket from 1997
15.07.19 – 13.07.2020, Helmut Lang, New York
Helmut Lang presented its Fall/Winter 2019 show during New York Fashion Week in February, and now the brand has released an additional capsule under the collection as a part of its ongoing artist collaborations. This time around, multimedia artist Josephine Meckseper is spotlighted in a series of hand-painted pieces, referencing the brand’s three-striped trucker jacket from the ’90s as inspiration.
(www.helmutlang.com/)



Interview: „Linda Ginsberg, New York, United States“ with works by Anne-Lise Coste, “My grandmother left her other grandchildren money but I got these sculptures – the sweeter deal.“
28.01.19 – 29.02.2032, Linda Ginsberg, New York, United States
Passionate New York art collector Linda Ginsberg is the founder of an elite legal recruiting firm focusing on partners in law firms. She tells us about supporting starving artists and keeping provocative artwork under the bed! FAM (fineartmultiple magazine): The blue color that your apartment is painted in is very striking. What provoked this aesthetic decision? Linda Ginsberg: In 2001 when I bought my very first apartment of my own, I thought white stood for “rental”, so for me a different color constituted ownership. When I told my decorator I wanted a color, he said “Great, what’s your favorite color?” I said blue, but I can’t have a blue apartment. And he said: “Why not? Make it blue”. So I did. That was 15 years ago. Today I would definitely paint the apartment white but my kids won’t let me! They identify it as home—and can see when I am home from about a mile away as the blue lights at night are a beacon in the neighborhood. FAM: When did you start collecting art? Linda Ginsberg: I first became a collector in 2003, when I started to become successful as a recruiter. FAM: What’s your favorite work that you have up now in the apartment? Linda Ginsberg: I’m a bad rotator, even though I have tons in storage. But I’m attached to everything here. My most sentimental pieces are these two sound sculptures by Harry Bertoia, an Italian artist who worked in the US and is best known for his ubiquitous wire chairs. My grandmother bought them from the artist himself in the 70s and when I was growing up she would let us touch them. As a kid it feels subversive to be able to touch art—and the very purpose of these is to “boing” them together so that they make this chiming sound. When my grandmother died she left her other grandchildren money but I got these sculptures—which I think was the sweeter deal. These days, when I “boing” them in my apartment I always look up, say hello, and can hear her laughing in delight. FAM: Do you have any works of a political nature? Linda Ginsberg: Yes, I am a huge fan of the French artist Anne-Lise Coste’s work. She combines poetry with protest and comments on political and personal issues with a rebellious honesty. Her style often reminds me of street graffiti, but she uses airbrush, pencils, pastels, markers and watercolors to give her gestures permanence by materializing them on paper or canvas. Her work does not follow any rules and yet there is a harmony and delicateness to it. I own more of Anne-Lise’s work than that of any other artist and it is all different. Her range is vast. But if you know her, you can follow the thought line from this Picasso-like portrait to this brilliant Lee Ufan in France to perhaps her purist text piece, Poem. If I collected works from no other artist, I would still have an amazingly diverse collection. FAM: Could you tell us something about this site-specific work above your television? Linda Ginsberg: Everybody gravitates to that. It is by Harold Ancart, a young Belgian artist. He was the first “starving artist” that I befriended, and I believe this is the first piece he sold in the US. After visiting his studio I knew I wanted something site-specific but wasn’t sure what or where. One night as I sat on the couch looking at that corner I knew instantly where the work needed to go. It is basically pigment thrown against the wall, and the piece has this light touch. His other work has more pigment but in 2011 Harold was young and new at installing in people’s houses, and was sweetly concerned about messing up the apartment. FAM: Do you have a preference for supporting “starving artists”? Linda Ginsberg: I go back and forth. On the one hand, I love supporting young artists. I’ve met almost every artist that I’ve bought work from and they are fascinating people—some have even become dear friends! But on the other hand, living the struggles they face to advance their career can be tough, right? The art world is tough. It’s like what Ernest Hemingway said about bullfighting: “It was not nice to watch if you cared anything about the person who was doing it.” On the other hand, I recently bought my first piece by a dead artist (a series of 30 prints by Agnes Martin) and felt bad about it, because I’m not supporting the artist with this purchase. I love the work, have tremendous admiration for the artist, but she gets no lift from my buying it. So yes, we can say I care deeply about artists. FAM: That’s a fun and somehow welcoming piece you have up in the kitchen next to the fridge. Can you tell us about it? Linda Ginsberg: Yes, that’s by Adam McEwen, a British artist who I met at a group dinner and instantly thought was terrific. He did a series of these shop signs, but this was the most aggressive. Initially I wanted to buy one of the signs, but not this one because I had young sons at that point and could not even say the word in front of them, let alone hang a sign of it. The gallerists insisted that this was THE one to buy, so I bought it and it stayed under the bed for four years. When I pulled it out, my kids were intrigued but wary of whether it being art made it OK. Now it’s just part of us and has entirely ceased to be provocative. FAM: Your kids have art in their rooms as well. Are they collectors? Linda Ginsberg: My kids appreciate the art and have selected pieces they admire. They now give tours of our collection and “boing” the Bertoias for their friends. Once on vacation we bought a Damien Hirst print for each kid as their first investment in art. One of my kids proudly displays a little Jeff Koons balloon dog sculpture which we bought for $300 and now sells at auction for an additional digit. One of my favorite pieces in this apartment is this cardboard piece that was made by my then eight year old son, a Duchampian homage. I feel like it holds up in this room. Interview by Ksenia M. Soboleva (image: a portrait of Linda Ginsberg by Anne-Lise Coste. © Linda Green.)
(fineartmultiple.com/blog/linda-ginsberg)



Herzlichen Glückwunsch Thomas Locher!
08.02.17 – 08.02.2022, HGB Leipzig – Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig
Der Erweiterte Senat der HGB Leipzig hat gestern (08.02.2017) den Künstler Thomas Locher zum neuen Rektor der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig gewählt. Die Amtszeit des neuen Rektors beträgt fünf Jahre. Thomas Locher löst mit seiner Wahl Prof. Dr. Ana Dimke ab, die seit 2011 Rektorin der HGB war und zum 1. April 2016 aus persönlichen Gründen aus dem Amt ausgeschied. „Ich bin sehr glücklich über die Wahl! Mich ehrt das entgegengebrachte Vertrauen, das ich unbedingt zurück geben möchte“, sagte Thomas Locher nach der Wahl. „Ich freue mich auf interessante und produktive Jahre mit den Studierenden und den KollegInnen an der HGB Leipzig.“ Thomas Locher, geboren 1956 in Munderkingen, ist Künstler. Von 1979 bis 1985 studierte er an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart, 1981 bis 1985 an der Universität Stuttgart. Locher lehrte international an Kunstakademien, Fachhochschulen und Universitäten (Merzakademie Stuttgart, Technische Universität Wien) und war von 2008 bis 2016 Professor an der Königlich Dänischen Kunstakademie in Kopenhagen. Thomas Locher ist Mitglied im Deutschen Künstlerbund. Er lebte von 1986 bis 2000 in Köln, arbeitet und lebt nun in Berlin und Kopenhagen. Thomas Locher stellte weltweit aus, u. a. in der Tate Gallery, Liverpool (1989), im Museum of Contemporary Art, Sidney (1992), im Museum of Modern Art, Saitama/Japan (1994), in den Deichtorhallen, Hamburg (2004) und im Museum of Modern Art, New York (2006). Lochers Arbeiten sind heute in großen öffentlichen Sammlungen vertreten, wie im Museu d’Art Contemporani de Barcelona, im Museum of Modern Art, New York, in der Vancouver Art Gallery, in der Grafischen Sammlung Albertina, Wien und in der Staatsgalerie Stuttgart. Foto: Erich Malter
(www.hgb-leipzig.de/)



Film: 15 Jahre Freundeskreis des Kunstmuseum Stuttgart, 2018
01.01.03 – 01.01.2033, Kunstmuseum Stuttgart
Reinhard Hauff spricht über die Zeichnungen von Thomas Müller, die sich im Besitz des Kunstmuseum Stuttgart befinden.
(www.kunstmuseum-stuttgart.de/index.php?site=Videos;Videos_Details&id=48)