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UPCOMING EXHIBITIONS
LELLO//ARNELL, Poems for Infrastructure, 23.09. – 03.11.2017

ARTIST NEWS
Solo Show „Josephine Meckseper“
22.09. – 28.10.2017, Proyectos Monclova, Colima 55, Col. Roma Norte, 06700 Mexico City
Proyectos Monclova is pleased to present Josephine Meckseper's first solo exhibition in Mexico City. Meckseper’s practice is premised in a consideration of the visual and material cultures of consumerism, art history, counter-culture, and 20th century modes of display through installations, assemblages, and film. Using methods of retail display such as glass vitrines, shelves, shop windows, combined with a methodical and confrontational use of mirrors and reflection, her work establishes a non-linear narrative that highlights capitalism's infinite tendency to appropriate, replicate, and corrupt. In her show at Proyectos Monclova, Meckseper juxtaposes paradoxical elements such as a film still of Sharon Stone, references to Brancusi's endless column, a mannequin hand, and a painting that reads AUSSTELLUNG[EXHIBITION]. A series of paintings of casual brushy strokes made with toilet wands eludes to mid-century master works, but here the painter's canvas has been substituted by blue denim, replacing the traditional bourgeois canvas for a working class and revolutionary signifier. Her film DDYANLALSATSY is a supercut of footage from the 1980s American culture touchstone television shows Dynasty and Dallas. Featuring scenes of exploding oil rigs, diamond necklaces, cowboys on horses, ejaculating champagne bottles, and protesters brandishing signs behind a chain-link fence that say "Americans GO HOME!," these soft-focus media fantasies of dissent and affluence resonate now as self-fulfilling prophesies. Set to a Detroit acid house dance track and reflected in a mirror floor sculpture, the vintage TV footage hauntingly forecasts the current explosive political climate of the United States. ////////////////////////////////////////////////////////////////////////////// Meckseper's work has been exhibited at institutions worldwide, including solo exhibitions at Neuer Aachener Kunstverein, Germany (2014); The Parrish Art Museum, NY (2013); Migros Museum für Gegenwartskunst, Zurich (2009); and Museum of Modern Art, NY (2008), and featured in various international biennials. Her film work is currently included in exhibitions at the Whitney Museum of American Art. ////////////////////////////////////////////////////////////////////////////// Meckseper’s work is in the permanent collections of the Metropolitan Museum of Art, NY; Museum of Modern Art, NY; National Gallery of Victoria, Melbourne, Australia; Solomon R. Guggenheim Museum, NY; and Whitney Museum of American Art, NY. Meckseper lives and works in New York City.
(proyectosmonclova.com/en/)



Solo Show „Wolfgang Flad. Schrittweise Annährung an ein Problem“, Opening: Sunday, June 25th, 2017, 4 pm
25.06. – 24.09.2017, Museum im Kornhaus, Bad Waldsee
Eine auf den Ort zugeschnittene Installation in dem historischen Raum des Museums im Kornhaus. Die sechs Eichenpfeiler, welche die im Grundriss rechteckige Decke des Saals tragen, werden durch in ähnlicher Funktion stehende vertikale Flächen visuell verstärkt. Jeweils unterschiedlich schlank stehen immer zwei Flächen im 90-Grad-Winkel zueinander und ragen etwa 3 Meter in die Höhe. Jede dieser Platten wird sowohl vorder- als auch rückseitig in verschiedenen Farben vertikal verlaufend lackiert. Durch die im rechten Winkel angrenzende zweite Platte ergeben sich kontrastierende Farbverläufe und spannende Farbspiele mit einer vertikalen Betonung. Diese „Farbstelen“ sind frei und spielerisch im Raum verteilt. An mehreren Stellen im Saal umfliegen skelett-, netz- oder gitterartige Strukturen dynamisch und kraftvoll in horizontalen Schwüngen und Bögen – wie ein sichtbar gemachter Luftstrom – die Farbstelen. Diese aus Holz und Pappmaché gefertigten Strukturen sind zusammengesetzt aus einzelnen, an dünnen Drähten hängenden skulpturalen Elementen. Sie wurden so lange abwechselnd geschliffen und mit vielen Schichten Farbe und Lack überzogen bis eine fließende organische Struktur entstand, die von Schwarz-, Grau- und Weiß-Tönen ummantelt jetzt einen maximalen Kontrast zu den rechteckigen vertikalen Farbstelen darstellt. An den Wänden rund herum hängen konsequent kleinformatige mit weichen Farbverläufen lackierte Holztafeln, die abwechselnd entweder nur einen Farbraum zeigen, oder auch herausgefräste Pinselgesten. An einigen Steilen wird der Rhythmus der strengen Bildformate durch einen erhaben auf die Wand aufgebrachten Pinselgestus unterbrochen. Diese Positivreliefs sind aus Holz ausgeschliffene Elemente und stellen sozusagen das Gegenstück zu den ausgefrästen, also negativen Bildreliefs dar. Ähnlich wie bei der Kalligrafie, geht es bei den Pinselgesten um die Sichtbarmachung von Emotionen und um ästhetische Perfektion. Jede Vorlage für ein Relief, ist eine Auswahl aus hunderten schneller Pinselgesten mit schwarzer Tusche auf A4-Papier. Und jedes dieser Motive entsteht in einem unbewussten Augenblick, in einem fast beiläufigen Sekundenbruchteil. Der Stimmigkeit eines solchen einzelnen kurzen dynamischen Augenblickes wird gerade bei den Negativreliefs durch mehrere langwierige Arbeitsgänge Bedeutung gegeben. Nach dem aufwändigen Lackieren und wiederholten Schleifen des Bildträgers, folgt die zeichnerische Übertragung des Motivs in den Farbverlauf der Lackierung und schließlich ein langer Prozess des Ausfräsens aus den Schichten des darunterliegenden Holzes. Die Pinselgestus-Reliefserie ist also das Ergebnis der Untersuchung eines Augenblickes. Gleichzeitig handelt es sich natürlich auch um ein Zitatenwerk, und um eine Fortsetzung dessen, was Jackson Pollock, Hans Hartung, K. O. Götz, Roy Lichtenstein oder James Rosenquist angefangen haben und was bereits zitiert wurde, jedoch nun um die Bedeutung der Zeit und Materialität erweitert wird. Der gesamte Boden ist hauchdünn mit schwarzem Quarzsand bestreut und verbindet alle Elemente zu einer installativen Einheit im Raum.
(www.museum-bad-waldsee.de/sonderausstellung.html)



Group Show „SUR/FACE: Mirrors“ with John M. Armleder, Bernadette Corporation, Monica Bonvicini, Tom Burr, Keren Cytter, Latifa Echakhch, Olafur Eliasson, Monir Shahroudy Farmanfarmaian, Sylvie Fleury, Isa Genzken, Dan Graham, Olaf Holzapfel, Mischa Kuball, Josephine Meckseper, Olaf Nicolai, Tobias Rehberger, Thomas Rentmeister, Katharina Sieverding, Amalia Ulman, Andy Warhol, Pae White, Claudia Wieser and Heimo Zobernig, Opening: Friday, June 23th, 2017, 7 pm
23.06. – 01.10.2017, Museum Angewandte Kunst, Frankfurt am Main
Als reflektierende Fassaden von Bankentürmen, in Boutiquen, Fitnessstudios und Empfangshallen, in unseren Wohnungen und auf unseren Smartphones – spiegelnde Oberflächen sind heute allgegenwärtig. Wie erklärt sich die aktuelle Hochkonjunktur spiegelnder Materialien? Wie werden Spiegeleffekte im Design eingesetzt, wie werden sie in der Kunst reflektiert? Und wie beeinflusst uns die omnipräsente Spiegelerfahrung? Die Ausstellung SUR/FACE. Spiegel im Museum Angewandte Kunst richtet vom 24. Juni bis zum 1. Oktober 2017 den Fokus auf das Phänomen des Spiegelns in Kunst, Design und Architektur der Gegenwart. Auf 1.200 Quadratmetern zeigt die Schau Designobjekte etwa von Ron Arad, Ettore Sottsass und Oskar Zieta gemeinsam mit künstlerischen Arbeiten u.a. von Monir Shahroudy Farmanfarmaian, Isa Genzken oder Andy Warhol. Über 100 Exponate aus Spiegelglas, hochpolierten Metallen oder reflektierendem Kunststoff ziehen den Blick der Besucherinnen und Besucher auf sich, lenken ihn, irritieren bisweilen, schaffen neue Perspektiven. Spiegelnde Oberflächen öffnen illusionshaft Räume, deuten ins scheinbar Endlose und werfen den Blick zurück auf die (sich) Betrachtenden. Spiegelbilder existieren nie autonom, sie entstehen erst durch ihren räumlichen Kontext, durch Blick und Blickwinkel des Schauenden. SUR/FACE. Spiegel kreiert Raumkonstellationen, in denen die Besucherinnen und Besucher als Erzeuger individueller Bedeutungen im Mittelpunkt stehen. Durch den Effekt des Spiegelns können sie mit den Objekten und der Architektur in den Dialog treten und werden mit ihrer individuellen Wahrnehmung nicht zuletzt immer wieder auf sich selbst zurückgeworfen. In der charakteristischen Architektur des Richard Meier-Baus inszeniert die Ausstellung mit Blick auf die Bankentürme der Frankfurter Skyline zwei weiträumige, abstrahierte Wohnsituationen, die an Lofts oder temporäre Residenzen erinnern. Darin bilden reflektierende Designobjekte und Möbel unterschiedliche Interieurs, die an alltägliche Lebenswelten angelehnt sind. So begegnen den Besucherinnen und Besuchern in der Ausstellung gleichsam vertraute wie verfremdete Räume täglicher „Spiegelmomente“: Vom öffentlichen Raum einer verspiegelten Lobby führt der Rundgang durch privatere Räume wie Wohn- oder Esszimmer bis in die intimsten Bereiche des Wohnens wie Schlaf- und Badezimmer. In Relation zu den Interieurs treten Kunstwerke, die, zumeist selbst spiegelnd das Spiegeln thematisieren. Ehemals eine rare Kostbarkeit, haben Spiegel seit Beginn ihrer industriellen Herstellbarkeit im 19. Jahrhundert einen Siegeszug in Architektur und Design der Moderne angetreten und sich zu einem selbstverständlichen Element unserer Umwelt entwickelt. Der Blick in den Spiegel dient der Selbstwahrnehmung und -beobachtung, er ermöglicht die tägliche Körperpflege, das Inszenieren des Äußeren und emanzipiert uns vom prüfenden Blick eines Anderen. Unzählige Male täglich nutzen wir das Spiegelbild zur Selbstvergewisserung und zur reflexartigen Überprüfung unseres Aussehens. Zugleich simulieren spiegelnde Flächen den Blick des Anderen. Als Medium der Selbsterkenntnis ist der Spiegel Inhalt zahlreicher philosophischer und psychoanalytischer Studien: Sigmund Freud leitete seine Theorie der Melancholie vom Mythos des Narziss ab, laut Jacques Lacan konstituiert sich mit dem Erkennen des eigenen Spiegelbildes im „Spiegelstadium“ die psychische Funktion des Ichs, Jean-Paul Sartre sieht die Entstehung des Selbstbewusstseins im „Blick des Anderen“ begründet. Der Spiegel changiert heute mehr denn je zwischen der Möglichkeit der kontemplativen Selbstwahrnehmung und dem puren Sinnesreiz. Spiegelnde Oberflächen faszinieren in ihrer makellosen Perfektion und wecken Begehren. Als reine Oberfläche zeigen Spiegel keine Spuren handwerklicher Bearbeitung und verraten nichts über ihre Materialität. Sie spielen den Blick zurück, während sie sich durch die Widerspiegelung der Umwelt nahezu unsichtbar in sie einfügen. Als visuelle Verdopplung der Realität deutet der Spiegel auf das Virtuelle hin, als populäre Ästhetik auf Tendenzen der Entmaterialisierung im zeitgenössischen Design. Begleitend zur Ausstellung erscheint ein Lesebuch, das vor den Hintergründen der Designtheorie, der Psychoanalyse sowie der Kunst- und Kulturgeschichte die spiegelnde Oberfläche vertiefend erkundet. Es versteht sich als Reflexion des kuratorischen Konzepts und des Prozesses der Ausstellungsentwicklung. In den Texten fließen die Gedanken und Recherchen des Kuratorenteams zum Thema Spiegel zusammen. SUR/FACE. Spiegel wird großzügig gefördert vom Kulturfonds Frankfurt RheinMain und unterstützt von Pro Helvetia, Schweizer Kulturstiftung. /////////////////////////////////////////////////// On the façades of bank towers, in boutiques, gyms and lobbies, in our homes and on our smartphones – everywhere you look, there are mirrored surfaces. Why are reflective materials so tremendously popular these days? How are mirror effects used in design, and how does art reflect on them? And what is the impact of the omnipresent experience of mirrors on us human beings? Taking place from 24 June to 1 October 2017, the exhibition SUR/FACE: Mirrors at the Museum Angewandte Kunst will focus on the phenomenon of the mirrored surface in art, design and architecture of the present. On 1,200 square metres of floor space, the show will feature products by such designers as Ron Arad, Ettore Sottsass and Oskar Zieta and artworks by Monir Shahroudy Farmanfarmaian, Isa Genzken, Andy Warhol and many others. More than a hundred objects made of mirrored glass, highly polished metal or reflective plastic will attract the viewer’s gaze, steer it, occasionally confound it, and offer it new perspectives. Mirrored surfaces create illusory spaces, point to seeming infinity, and look straight into the eyes of the viewer looking at himself. Mirrored images never exist independently, but come about only through their spatial surroundings, through the viewer’s gaze and angle of view. SUR/FACE: Mirrors creates room constellations in which the visitors take centre stage as the generators of individual meaning. Mirrored surfaces allow them to enter into dialogue with the objects and the architecture. Not least of all, with his individual perceptions, the visitor is thrown back on himself again and again. In the characteristic architecture of the Richard Meier building with its views of the bank towers making up the Frankfurt skyline, the exhibition stages two spacious, abstract domestic situations reminiscent of lofts or temporary residences. In these settings, reflective design objects and furniture form different interiors based on everyday lifeworlds. The viewers thus encounter rooms of everyday “mirror moments” both familiar and somehow different: from the public setting of a mirrored lobby the route leads through rooms of a more private nature such as the living and dining room and into the bedroom and bathroom as the most intimate domestic zones. Artworks, most of them mirrored themselves, enter into relationships with the interiors and reflect on the subject of reflection. Whereas mirrors were once a rare luxury, in the nineteenth century methods of manufacturing them industrially were invented. With the advent of modern architecture and design they embarked on a triumphal advance and are meanwhile an integral element of our environment. A look in the mirror serves the purpose of self-perception and self-observation, aids us in our grooming and the staging of our outward appearances and emancipates us from the critical inspection of others. We use our mirror image countless times for self-assurance and, almost unconsciously, to check up on how we look. At the same time, mirrored surfaces simulate the gaze of others. As a medium of self-awareness, the mirror is the theme of numerous philosophical and psychoanalytical studies. Sigmund Freud derived his theory of melancholy from the myth of Narcissus; according to Jacques Lacan, the human being becomes conscious of selfhood when he recognizes his own mirror image during the “mirror stage”; and Jean-Paul Sartre sees the emergence of self-awareness as founded in the “gaze of the other”. Today the mirror oscillates more than ever between medium of contemplative self-perception and pure stimulation of the senses. Mirrored surfaces are fascinating by virtue of their flawless perfection and capable of arousing desire. As pure surfaces, they show no trace of the craftsmanship that went into making them and betray nothing of their materiality. They answer every look with a look back, while at the same time, thanks to their reflective properties, almost imperceptibly incorporate themselves into their surroundings. As a visual duplication of reality, the mirror alludes to the virtual; as a popular aesthetic it points to the dematerialization tendencies in contemporary design. The publication accompanying the exhibition delves into the mirrored surface against the backgrounds of design theory, psychoanalysis and the history of art and culture. It is conceived as a reflection of and on the curatorial concept and the process of the exhibition’s development. And finally, it consolidates the curatorial team’s thoughts and research on the subject of the mirror. SUR/FACE: Mirrors is being realized with the generous sponsorship of the Kulturfonds Frankfurt RheinMain and support from Pro Helvetia, Schweizer Kulturstiftung.
(www.museumangewandtekunst.de/de/museum/ausstellungen/surface-spiegel.html)



Bar project by WOLFGANG FLAD at the National Gallery Berlin, every Thursday at 7 pm in summer 2017
15.06. – 05.10.2017, Alte Nationalgalerie Berlin

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„Inside the Weird and Magical Collections of Artists“ – Artsy Editorial by Daniel Kunitz with Josephine Meckseper
02.06.17 – 02.06.2018,
[...] „Josephine Meckseper would certainly agree. For her installations, the German-born New Yorker gathers readymades—everything from hosiery to old advertisements to sculptural models—which she thinks of as “as signifiers and representations of capitalism.“ Bringing them together in her mirrored displays is “like looking at culture through collective eyes, and he eyes of future generations.” While not a collector of things, she considers herself rather “a temporary custodian of objects,” in part because, she says, “I grew up in a large, old house in Germany filled with my parents’ collections of old 19th-century toys, contemporary art, and rooms filled with bookshelves. Subsequently, I don’t feel the urge to collect.” Interesting that for us the word collect has come to mean own. Meckseper might not consider herself a collector, but she does accumulate things—mostly books. ( “Primarily,” she says, “because I read them.”) To the Brussels show, she loaned a first edition of Hunter S. Thompson’s The Great Shark Hunt, an overt cultural marker—it compiles the late author’s gonzo political journalism—that functions, too, as a comment on the current cultural and political situation. It is also, inevitably, nostalgic, as Meckseper herself obliquely acknowledges: “Now that we have entered a digital age, the book as a physical object containing narratives and content on a page feels even more significant.” Meckseper’s practice provides a glimpse into the way certain people transform ordinary objects that are invested with cultural sentiment into art. Today we call those people artists. In the past, it was shamans or priests who transmuted common, artisanal things into magical entities. Which goes a long way toward explaining why the Dutch artist Folkert de Jong collects tribal art along with contemporary works. Pieces like the Indonesian fertility sculpture, with, de Jong writes, “funky hair and oversize penis,” which he showed in Brussels, put him “in contact with something primal and connect me to the fact that we are part of nature.” Dawood is himself the owner of an assortment of ancient Egyptian magic and occult items. “I have a shabti, which is a ceramic glazed mummy, in blue,” he tells me, “and a beaded mummy mask, as well as two or three magical amulets.” At “Mementos,” you could gaze upon his pair of kohl-rimmed eyes, from an ancient Egyptian sarcophagus, mounted on a brown Perspex stand, and which he bought in Paris. The platitude of the eyes being the windows to the soul comes to us from ancient Egyptian magic, he tells me. His text adds, “I like the idea of something from the ancient past meeting a 1970s future that doesn’t quite work out.” It’s the way of all things: They travel through time accruing to this or that person, and live out an awkward future with objects from other eras. Perhaps it takes the eyes of an artist to recognize the magic in connecting them anew.“ https://www.artsy.net/article/artsy-editorial-inside-weird-magical-collections-artists
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Clément Cogitore – Gewinner des „Kino der Kunst 2017“ Festivals in München
19.04.17 – 24.01.2018, Akademie der Bildenden Künste München
KINO DER KUNST 2017 – Preisverleihung in der Akademie der Bildenden Künste München. Die Gewinner sind: Der in Afghanistan spielende Kinofilm „Ni le ciel Ni la terre“ des Franzosen Clément Cogitore, Julian Rosefeldts „Manifesto“ mit Cate Blanchet in 13 Rollen und der mittellange Film „Die Insel“ des Niederländers Eric van Lieshout sind die großen Gewinner der dritten Ausgabe des Festivals für Künstlerfilme KINO DER KUNST, das am Sonntag Abend (23.04.2017) in München zu Ende ging. Eine internationale Jury, der u.a. die amerikanische Kameralegende Ed Lachman und Schauspielerin Nina Hoss angehörten, vergab die insgesamt mit 20.000 Euro dotierten Preise. In ihrer Begründung hob sie Cogitores Art hervor, „emotionale Intensität für einen Alptraum“ zu erzeugen, und lobten an „Manifesto“ die „seltene Meisterschaft beim Zusammenspiel von Text, Bild und Schauspiel“. Die Auszeichnung für „Die Insel“ begründeten sie damit, wie van Lieshout mit „Humor und Ironie den Zuschauer entwaffne“. „Manifesto“ von Julian Rosefeldt erhielt (auch) den mit 5.000 Euro dotierten Publikumspreis. Der in New York lebende Medienkünstler Ian Cheng wurde mit dem „Preis für das filmische Gesamtwerk“ von 10.000 Euro ausgezeichnet. Und der Projekt-Preis für einen jungen europäischen Nachwuchs-Künstler ging an Emilija Skarnulyte. Eine lobende Erwähnung der Jury geht an Callum Hill. Beim diesjährigen 5-tägigen internationalen Festival KINO DER KUNST in München liefen 33 Filme aus 19 Ländern im internationalen Wettbewerb, davon 5 Weltpremieren, 2 Europapremieren und 11 Deutschlandpremieren. Mit den im Rahmen von KINO DER KUNST gezeigten Ausstellungen in Museen und Galerien und den Artist Talks waren 67 Künstler beteiligt und KINO DER KUNST war an 22 Orten in München präsent. KINO DER KUNST wird gefördert vom Bayerischen Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst, der Ingrid Werndl-Laue Stiftung, der Biehler von Dorrer Stiftung, der Kirch-Stiftung, der Kunststiftung Ingvild und Stephan Goetz, der ARRI Media Gmbh, der Schwarz-Außenwerbung GmbH, der HypoVereinsbank, in Zusammenarbeit mit der Hochschule für Fernsehen und Film Muenchen, der Akademie der Bildenden Künste München, der Sammlung Goetz, dem Museum Villa Stuck, der Pinakothek der Moderne, dem Museum Brandhorst, dem Haus der Kunst, den Münchner Kammerspielen, dem Kunstverein München und dem Espace Louis Vuitton München.
(www.kinoderkunst.de/web/de/preisverleihung-in-der-akademie-der-bildenden-k-nste-m-nchen/___newsId/164/news.html)



Herzlichen Glückwunsch Thomas Locher!
08.02.17 – 08.02.2022, HGB Leipzig – Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig
Der Erweiterte Senat der HGB Leipzig hat gestern (08.02.2017) den Künstler Thomas Locher zum neuen Rektor der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig gewählt. Die Amtszeit des neuen Rektors beträgt fünf Jahre. Thomas Locher löst mit seiner Wahl Prof. Dr. Ana Dimke ab, die seit 2011 Rektorin der HGB war und zum 1. April 2016 aus persönlichen Gründen aus dem Amt ausgeschied. „Ich bin sehr glücklich über die Wahl! Mich ehrt das entgegengebrachte Vertrauen, das ich unbedingt zurück geben möchte“, sagte Thomas Locher nach der Wahl. „Ich freue mich auf interessante und produktive Jahre mit den Studierenden und den KollegInnen an der HGB Leipzig.“ Thomas Locher, geboren 1956 in Munderkingen, ist Künstler. Von 1979 bis 1985 studierte er an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart, 1981 bis 1985 an der Universität Stuttgart. Locher lehrte international an Kunstakademien, Fachhochschulen und Universitäten (Merzakademie Stuttgart, Technische Universität Wien) und war von 2008 bis 2016 Professor an der Königlich Dänischen Kunstakademie in Kopenhagen. Thomas Locher ist Mitglied im Deutschen Künstlerbund. Er lebte von 1986 bis 2000 in Köln, arbeitet und lebt nun in Berlin und Kopenhagen. Thomas Locher stellte weltweit aus, u. a. in der Tate Gallery, Liverpool (1989), im Museum of Contemporary Art, Sidney (1992), im Museum of Modern Art, Saitama/Japan (1994), in den Deichtorhallen, Hamburg (2004) und im Museum of Modern Art, New York (2006). Lochers Arbeiten sind heute in großen öffentlichen Sammlungen vertreten, wie im Museu d’Art Contemporani de Barcelona, im Museum of Modern Art, New York, in der Vancouver Art Gallery, in der Grafischen Sammlung Albertina, Wien und in der Staatsgalerie Stuttgart. Foto: Erich Malter
(www.hgb-leipzig.de/)



Wolfgang Flad at Tampa Museum of Art
10.12.15 – 10.12.2017, Tampa Museum of Art

(tampamuseum.org)