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Art Cologne 2018, 19.04. – 22.04.2018
(www.artcologne.de)



ARTIST NEWS
Group Show „Mixed Realities. Virtuelle und reale Welten in der Kunst“ with Tim Berresheim, Opening: Friday, May 4th, 2018, 7 pm
05.05. – 26.08.2018, Kunstmuseum Stuttgart
Längst haben »Virtual Reality« (VR) und »Augmented Reality« (AR) sich in der Spieleindustrie und in industriellen Anwendungen etabliert. Aber wie gehen Künstlerinnen und Künstler mit den neuen Medien um? Was passiert mit Malerei, Zeichnung und Plastik, wenn die illusionistische Erweiterung bis zu einer 360-Grad-Ansicht des Raums durch VR und AR genutzt wird? Als erste museale Einrichtung in der Innovations- und Metropolregion Stuttgart widmet sich das Kunstmuseum Stuttgart dem künstlerischen Umgang mit VR und AR. Die Ausstellung präsentiert künstlerische Positionen, die sowohl auf einer analogen wie auch einer digitalen Ebene arbeiten und beide in ihrem Werk verbinden. Der Begriff »Mixed Realities« steht für die Vorstellung, dass die reale und die virtuelle Welt keine Gegensätze sind, sondern ein Kontinuum darstellen. ////////////////////////////////////////////////////////////////////////////// Image: Tim Berresheim, The Early Bird (SIGH), Traces VI, 2012, Print on Paper, 100 x 80 cm, © Tim Berresheim. //////////////////////////////////////////////////////////////////////////////
(www.kunstmuseum-stuttgart.de/index.php?site=Ausstellungen;Vorschau_Details&id=113)



Group Show „BYE BYE DE STIJL“. Contemporary artists respond to De Stijl with Erik van Lieshout, Katja Mater, Mary Heilmann, Ding Yi, Barbara Visser, Marc Bijl and others
16.12.17 – 04.03.2018, Centraal Museum, Agnietenstraat 1, 3512 XA Utrecht, The Netherlands
The year 2017 marked 100 years of De Stijl. This renowned modern art movement has been presented and celebrated in a series of exhibitions across the country, and Centraal Museum is presenting a final exhibition to round off this nation-wide manifestation. This exhibition is devoted to works by contemporary artists, from the 1990s until today, for whom the iconic works by Rietveld and Mondriaan are something to mock or to emulate, to interpret or to elaborate on. Influence of De Stijl In this exhibition, featuring Collectief General Idea, Erik van Lieshout, Katja Mater, Mary Heilmann, Ding Yi, Barbara Visser, Marc Bijl and others, the artists offer some form of commentary on De Stijl. The exhibition takes its cue from several components of the installation by the influential collective General Idea, called Infected Mondriaan. In response to the HIV/Aids epidemic, they made copies of Mondriaan’s paintings and Rietveld’s chairs, but replacing the colour yellow by the colour green, which Mondriaan detested. Bart Rutten, artistic director of Centraal Museum: "One hundred years after the establishment of the artists’ journal, De Stijl has become an iconic concept. It represents an uncompromising ambition and lofty ideals that continue to inspire, impress but also annoy artists today. Thanks to these artists, De Stijl remains alive and kicking."
(centraalmuseum.nl/en/visit/exhibitions/bye-bye-de-stijl/)



Solo Show „Jochen Lempert. Honeyguides“, Opening: Tuesday, November 28th, 2017, 6.30 pm
29.11.17 – 18.02.2018, Sprengel Museum Hannover, Kurt-Schwitters-Platz, 30169 Hannover
Jochen Lempert, geboren 1958 in Moers und seit langem in Hamburg lebend, studierte Biologie und arbeitete in den ausgehenden 1980er-Jahren gemeinsam mit Künstlerkollegen an Experimenten zur Vergänglichkeit filmischen Materials. Seit inzwischen mehr als 25 Jahren untersucht er mittels der Fotografie – und parallel zu einer fortgesetzten Arbeit als Biologe – die Wechselverhältnisse zwischen Licht, Wasser, Erde, Luft und Organismen unterschiedlichster Gattungen und Arten – die menschliche ist eine unter vielen – und die Möglichkeiten, diese abzubilden. Dabei greift er häufig auf fotografische Verfahren zurück, die in der Wissenschaftsfotografie des 19. Jahrhunderts zur Anwendung kamen, sich in jenen Jahren auch bei Amateuren großer Beliebtheit erfreuten und in der surrealistischen Fotografie im Sinne der Subversion des Faktischen wiederaufgenommen wurden. Mal verwendet der Künstlerforscher eine Kamera. In anderen Fällen liegen die Lebewesen und Gegenstände des Interesses – Blüten oder Sand zum Beispiel – direkt auf dem Fotopapier oder auf Glasplatten zwischen diesem und der Lichtquelle. Wieder ein anderes Mal ist es das Leuchten von Meeresalgen oder von auf dem Monitor aufgerufenen frühen Pflanzenfotografien, das die lichtempfindlichen Silbersalze auf den Fotopapieren aktiviert. Die Ergebnisse seiner Langzeitforschungen präsentiert Jochen Lempert im Zusammenspiel der entstandenen Bilder, die als luftgetrocknete und daher häufig leicht wellige, zumeist rahmenlos präsentierte, schwarzweiße Barytpapiere vorliegen. In ungewöhnlichen und höchst poetischen Assoziationsfeldern berichten sie vom Miteinander unterschiedlicher Lebensformen und sind zugleich eine komplexe Auseinandersetzung an den Schnittstellen zwischen Fotografie- und Wissenschaftsgeschichte. Ein Projekt in Zusammenarbeit mit der Niedersächsischen Sparkassenstiftung und der Sparkasse Hannover.
(www.sprengel-museum.de/ausstellungen/jochen-lempert3.htm?text=lempert&anmelden_x=0&anmelden_y=0&snr=1)



Group Show „Raum & Fotografie“ with Stephen Willats, Opening: Friday, November 24th, 2017, 7 pm
25.11.17 – 22.04.2018, Museum der Moderne Salzburg, Mönchsberg 32, A-5020 Salzburg, Österreich
In dieser Ausstellung wird vielfältigen Bezügen von Raum und Fotografie nachgegangen. Standen in der Frühzeit der Fotografie technische und bildnerische Möglichkeiten im Vordergrund, erweiterten ab den 1960er-Jahren Künstler_innen ihr Verhältnis zu „Raum“ auf soziale und konzeptuelle Themen. Die Ausstellung reicht von 1860 bis heute und zeigt Werke von 35 Künstler_innen: ausgehend von einer begehbaren Camera obscura, in der das Licht der Salzburger Altstadt zum projizierten Bild wird, bis hin zu der Installation How Not to Be Seen von Hito Steyerl aus 2013. In sechs Kapiteln wird exemplarisch die sich verändernde Sichtweise auf und in den Raum vorgestellt. Frühe Bildverfahren und experimentelle Fotografie stehen am Anfang der Ausstellung. Im technikbegeisterten 19. Jahrhundert entstanden neue Methoden, um mit den Möglichkeiten der Kamera menschliche Sichtweisen und räumliches Sehen zu imitieren. Das änderte sich im frühen 20. Jahrhundert, als das sogenannte „Neue Sehen“, entstanden durch die Entwicklung moderner Kameratechniken, und das „Neue Bauen“ miteinander korrespondierten, wie beispielsweise in den Arbeiten des Bauhauslehrers László Moholy-Nagy. Der architektonische Raum wurde von den neusachlichen Fotograf_innen zum Anlass für experimentelle Bildkonzepte genommen, die eine Erweiterung der Seheindrücke darstellten. Die anschließenden Kapitel befassen sich mit dem gebauten Raum und dem Einfluss von Architektur auf die Gesellschaft. Die Expansion der Städte, die Entstehung von Randbezirken und Wohntürmen sind Themen der Arbeiten des Konzeptkünstlers Stephen Willats und des Fotografen Wolfgang Tillmans. Seine Videoinstallation Book for Architects, die 2014 auf der Architekturbiennale in Venedig vorgestellt wurde, zeugt von der Faszination, die das Leben in der Stadt und die divergenten gestalterischen Einzelentscheidungen auf den Künstler haben. Mit dem Film The Forgotten Space von Allan Sekula und Noël Burch aus dem Jahr 2010, Arbeiten von Santu Mofokeng und Dayanita Singhs Museum of Chances von 2015 widmet sich der dritte Ausstellungsteil den Grenzen in politischen Systemen, Wirtschaftsräumen und solchen, die vor allem virtuell bestehen. ////////////////////////////////////////////////////////////////////////////// Werke von Philip Kwame Apagya, Herbert Bayer, Giacomo Brogi, Franz Bergmüller Jindřich Eckert, Hans-Peter Feldmann, Seiichi Furuya, Isa Genzken, Johannes Gramm, Birgit Graschopf, Florence Henri, M. Hoffmann, Kenneth Josephson, Wolfgang Kudrnofsky, Georges Lévy & Moyse Léon, Werner Mantz, Ingrid Martens, Santu Mofokeng, László Moholy-Nagy, Negretti & Sambra, Beaumont Newhall, Gregor Sailer, Alfons Schilling, Allan Sekula, Dayanita Singh, Margherita Spiluttini, Hito Steyerl, Sasha Stone, Clare Strand, Yutaka Takanashi, Wolfgang Tillmans, Umbo, Felix Weber, Stephen Willats ////////////////////////////////////////////////////////////////////////////// Kuratorin: Christiane Kuhlmann, Kuratorin für Fotografie und Medienkunst; Kuratorische Assistent_innen: Tina Teufel und Peter Schreiner.
(www.museumdermoderne.at/de/ausstellungen/aktuell/details/mdm/raum-und-fotografie/)



Großes Kino im Deutschen Fleischermuseum: „Marche au supplice“, 2004 by Pia Maria Martin im Rahmen der 16. Langen Nacht der Museen, Opening: Saturday, November 18th, 2017, 6.30 pm
18.11.17 – 31.03.2018, Deutsches Fleischermuseum Böblingen, Marktplatz 27, 71032 Böblingen
Geflügelexistenzialismustrickfilmkunst in Einzelbildschaltung vom Feinsten!
(www.fleischermuseum.boeblingen.de/)



Group Show „APOCALYPS“ with David Bade, Christiaan Bastiaans, Tjebbe Beekman, Marc Bijl, Rob Birza, Kamagurka, Ronald Ophuis, Gé-Karel van der Sterren, Miguel Ángel Ríos and Raphaela Vogel, Opening: Friday, November 10th, 2017, 7 pm
10.11. – 17.12.2017, Art Chapel Amsterdam, Prinses Irenestraat 19-1 hoog, 1077 WT Amsterdam
Image: Marc Bijl: „Burning Pentagram“, 2010
(www.artchapel.nl/programma/)



Group Show „Resonanzen. 40 Jahre Kunststiftung“ with Pia Maria Martin, Opening: Friday, November 3rd, 2017, 7 pm
03.11.17 – 18.02.2018, ZKM Karlsruhe
Anlässlich des 40. Geburtstags der Kunststiftung Baden-Württemberg werden am ZKM beispielhafte Positionen aktueller und ehemaliger StipendiatInnen gezeigt. Seit 1977 wurden in den Bereichen Bildende Kunst, Musik, Darstellende Kunst, Kunstkritik, Kulturmanagement und Literatur über 1100 junge KünstlerInnen und Kulturschaffende mit Bezug zu Baden-Württemberg gefördert. Ziel der Kunststiftung ist es, durch finanzielle Unterstützung dem kreativen Nachwuchs die Möglichkeit zu verschaffen, in einer oft schwierigen Anfangsphase nach dem Studium ihr künstlerisches Werk professionell weiter zu entwickeln und öffentlich bekannt zu machen. Die Ausstellung, die eine Vielzahl unterschiedlicher Ausdrucksformen wie Installation, Skulptur, Malerei, Fotografie, Video und Performance umfasst, dokumentiert so einerseits die künstlerische Entwicklung der StipendiatInnen und verdeutlicht dadurch andererseits die Bedeutung einer individuellen Förderung von KünstlerInnen durch das Land Baden-Württemberg. Im Rahmen der Eröffnung findet in der Ausstellung eine Performance von Raphael Sbrzesny sowie ein Konzert von Vincent Wikström statt. Im Anschluss tritt ab 21 Uhr im ZKM_Foyer zu Suppe & Getränken die Band BAR – Band am Rhein auf. KünstlerInnen der Ausstellung: Benjamin Appel, Andreas Arndt, Enrico Bach, Björn Braun, Andrea Büttner, Helen Feifel, Ulrike Flaig, Karsten Födinger, Thomas Grünfeld, Susan Hefuna, Rodrigo Hernández, Judith Hopf, Wolfgang Kiwus, Sara-Lena Maierhofer, Pia Maria Martin, Christian Kosmas Mayer, Thomas Müller, Junya Oikawa, Wolf Pehlke, Martin Pfeifle, Olaf Probst, Raphael Sbrzesny, Astrid Schindler, Alina Schmuch, Hanna Schwarz, Katrin Ströbel, Erik Sturm und Peter Zimmermann. Die Ausstellung ist ein gemeinsames Projekt von Kunststiftung Baden-Württemberg und ZKM | Karlsruhe.
(zkm.de/event/2017/11/eroeffnung-resonanzen-40-jahre-kunststiftung-baden-wuerttemberg)



Solo Show „Zeitgeist“ of conceptual paintings, video and sculpture by Marc Bijl, that question the notion of truth in an overloaded stream of propaganda, tags and fake news, Opening: Saturday, October 28th, 2017, 7 pm and Afterparty @ Disco Dolly, 9.30 pm
28.10. – 23.12.2017, Upstream Gallery, Kloveniersburgwal 95, NL - 1011 KB Amsterdam
‘Zeitgeist’, as the defining spirit of an era, is one of those few German phrases that are also known in the English-speaking world. Marc Bijl, who lives and works in Berlin, chose it as the title for his exhibition in which he shows new works that address our current cultural climate of information overload, and in which too many sources are undermining our view on truth and facts. The political black and white thinking of Bijl’s earlier works and the symbolic search for structure seems to have completely vanished in these ‘times of blurry conflicts’, as Bijl describes them. Furthermore, his distinctive gloomy style has given way to bright colours and an often sleek, and industrial finish. The new works do however remain ominous, as if the use of sweet colours is only meant as an additional smoke curtain for the multitude of disinformation that guides our current society and lifestyle. The exhibition includes a range of new paintings that are made with an industrial powder coating technique, in which the lacquer is burnt directly into the aluminium. For these works, Bijl uses images from daily news reports of important events or the deaths of celebrities and modifies them to become almost unrecognizable. After Dark, for example, is a blurred version of one of the last photos of Prince, taken in his own club ‘After Dark’. Others, such as Brussels and Chicago, are based on news images of terrorist attacks and shootings. This ongoing series of blurry images converted from existing media photos represents Bijl’s perspective on the slowly dissolving boundaries between fact and fiction. As Bijl further explains: ‘The abstract and haziness symbolize looking away, hypocrisy and refusing to see things clearly: a new political movement’. Within the exhibition, this is further expressed through the Fake Manifest, that addresses the volatile character of online statements, and the site specific installation The Diffusion Politics, that literally puts its surroundings in a new light. The works combined are an active attempt to broach automated opinions, photos and news feeds through social media and criticize their negative influence and dangerous effects on our perception, on reality and on group dynamics. ////////////////////////////////////////////////////////////////////////////// Marc Bijl (NL, 1970) has had solo exhibitions at institutions worldwide, including the Groninger Museum (2012); Kunsthalle Fridericianum, Kassel (2009); DA2, Salamanca (2009); Gem Museum, Den Haag (2005); and Kunstlerhaus Bethanien, Berlin (2002), among others. Bijl has participated in significant group exhibitions including those held at Stedelijk Museum, Amsterdam; Van Abbemuseum Eindhoven; Rijksmuseum Twenthe; Groninger Museum; Cobra Museum Amstelveen; Hamburger Bahnhof Berlin; Kunstmuseum St Gallen; Fridericianum Kassel; Kunstmuseum Bonn; and MUSAC Castilla y Leon. The artist’s work is held in numerous public collections internationally, including Stedelijk Museum, Amsterdam; Collection MUSAC, Castilla y Leon; Frac, Nord, Pas de Calais; Collection HVCCA, New York; Collection Kunstmuseum Stuttgart; Collection Gemeentemuseum, Den Haag; Groninger Museum; KRC Collection, The Netherlands; and Daskapopoulos Collection, Greece, among others. ////////////////////////////////////////////////////////////////////////////// Image: Marc Bijl, Zeitgeist, 2016. Powder coating on aluminium, 100 x 70 cm.
(www.upstreamgallery.nl/exhibitions/147/zeitgeist)



„Inside the Weird and Magical Collections of Artists“ – Artsy Editorial by Daniel Kunitz with Josephine Meckseper
02.06.17 – 02.06.2018,
[...] „Josephine Meckseper would certainly agree. For her installations, the German-born New Yorker gathers readymades—everything from hosiery to old advertisements to sculptural models—which she thinks of as “as signifiers and representations of capitalism.“ Bringing them together in her mirrored displays is “like looking at culture through collective eyes, and he eyes of future generations.” While not a collector of things, she considers herself rather “a temporary custodian of objects,” in part because, she says, “I grew up in a large, old house in Germany filled with my parents’ collections of old 19th-century toys, contemporary art, and rooms filled with bookshelves. Subsequently, I don’t feel the urge to collect.” Interesting that for us the word collect has come to mean own. Meckseper might not consider herself a collector, but she does accumulate things—mostly books. ( “Primarily,” she says, “because I read them.”) To the Brussels show, she loaned a first edition of Hunter S. Thompson’s The Great Shark Hunt, an overt cultural marker—it compiles the late author’s gonzo political journalism—that functions, too, as a comment on the current cultural and political situation. It is also, inevitably, nostalgic, as Meckseper herself obliquely acknowledges: “Now that we have entered a digital age, the book as a physical object containing narratives and content on a page feels even more significant.” Meckseper’s practice provides a glimpse into the way certain people transform ordinary objects that are invested with cultural sentiment into art. Today we call those people artists. In the past, it was shamans or priests who transmuted common, artisanal things into magical entities. Which goes a long way toward explaining why the Dutch artist Folkert de Jong collects tribal art along with contemporary works. Pieces like the Indonesian fertility sculpture, with, de Jong writes, “funky hair and oversize penis,” which he showed in Brussels, put him “in contact with something primal and connect me to the fact that we are part of nature.” Dawood is himself the owner of an assortment of ancient Egyptian magic and occult items. “I have a shabti, which is a ceramic glazed mummy, in blue,” he tells me, “and a beaded mummy mask, as well as two or three magical amulets.” At “Mementos,” you could gaze upon his pair of kohl-rimmed eyes, from an ancient Egyptian sarcophagus, mounted on a brown Perspex stand, and which he bought in Paris. The platitude of the eyes being the windows to the soul comes to us from ancient Egyptian magic, he tells me. His text adds, “I like the idea of something from the ancient past meeting a 1970s future that doesn’t quite work out.” It’s the way of all things: They travel through time accruing to this or that person, and live out an awkward future with objects from other eras. Perhaps it takes the eyes of an artist to recognize the magic in connecting them anew.“ https://www.artsy.net/article/artsy-editorial-inside-weird-magical-collections-artists
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Clément Cogitore – Gewinner des „Kino der Kunst 2017“ Festivals in München
19.04.17 – 24.01.2018, Akademie der Bildenden Künste München
KINO DER KUNST 2017 – Preisverleihung in der Akademie der Bildenden Künste München. Die Gewinner sind: Der in Afghanistan spielende Kinofilm „Ni le ciel Ni la terre“ des Franzosen Clément Cogitore, Julian Rosefeldts „Manifesto“ mit Cate Blanchet in 13 Rollen und der mittellange Film „Die Insel“ des Niederländers Eric van Lieshout sind die großen Gewinner der dritten Ausgabe des Festivals für Künstlerfilme KINO DER KUNST, das am Sonntag Abend (23.04.2017) in München zu Ende ging. Eine internationale Jury, der u.a. die amerikanische Kameralegende Ed Lachman und Schauspielerin Nina Hoss angehörten, vergab die insgesamt mit 20.000 Euro dotierten Preise. In ihrer Begründung hob sie Cogitores Art hervor, „emotionale Intensität für einen Alptraum“ zu erzeugen, und lobten an „Manifesto“ die „seltene Meisterschaft beim Zusammenspiel von Text, Bild und Schauspiel“. Die Auszeichnung für „Die Insel“ begründeten sie damit, wie van Lieshout mit „Humor und Ironie den Zuschauer entwaffne“. „Manifesto“ von Julian Rosefeldt erhielt (auch) den mit 5.000 Euro dotierten Publikumspreis. Der in New York lebende Medienkünstler Ian Cheng wurde mit dem „Preis für das filmische Gesamtwerk“ von 10.000 Euro ausgezeichnet. Und der Projekt-Preis für einen jungen europäischen Nachwuchs-Künstler ging an Emilija Skarnulyte. Eine lobende Erwähnung der Jury geht an Callum Hill. Beim diesjährigen 5-tägigen internationalen Festival KINO DER KUNST in München liefen 33 Filme aus 19 Ländern im internationalen Wettbewerb, davon 5 Weltpremieren, 2 Europapremieren und 11 Deutschlandpremieren. Mit den im Rahmen von KINO DER KUNST gezeigten Ausstellungen in Museen und Galerien und den Artist Talks waren 67 Künstler beteiligt und KINO DER KUNST war an 22 Orten in München präsent. KINO DER KUNST wird gefördert vom Bayerischen Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst, der Ingrid Werndl-Laue Stiftung, der Biehler von Dorrer Stiftung, der Kirch-Stiftung, der Kunststiftung Ingvild und Stephan Goetz, der ARRI Media Gmbh, der Schwarz-Außenwerbung GmbH, der HypoVereinsbank, in Zusammenarbeit mit der Hochschule für Fernsehen und Film Muenchen, der Akademie der Bildenden Künste München, der Sammlung Goetz, dem Museum Villa Stuck, der Pinakothek der Moderne, dem Museum Brandhorst, dem Haus der Kunst, den Münchner Kammerspielen, dem Kunstverein München und dem Espace Louis Vuitton München.
(www.kinoderkunst.de/web/de/preisverleihung-in-der-akademie-der-bildenden-k-nste-m-nchen/___newsId/164/news.html)



Herzlichen Glückwunsch Thomas Locher!
08.02.17 – 08.02.2022, HGB Leipzig – Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig
Der Erweiterte Senat der HGB Leipzig hat gestern (08.02.2017) den Künstler Thomas Locher zum neuen Rektor der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig gewählt. Die Amtszeit des neuen Rektors beträgt fünf Jahre. Thomas Locher löst mit seiner Wahl Prof. Dr. Ana Dimke ab, die seit 2011 Rektorin der HGB war und zum 1. April 2016 aus persönlichen Gründen aus dem Amt ausgeschied. „Ich bin sehr glücklich über die Wahl! Mich ehrt das entgegengebrachte Vertrauen, das ich unbedingt zurück geben möchte“, sagte Thomas Locher nach der Wahl. „Ich freue mich auf interessante und produktive Jahre mit den Studierenden und den KollegInnen an der HGB Leipzig.“ Thomas Locher, geboren 1956 in Munderkingen, ist Künstler. Von 1979 bis 1985 studierte er an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart, 1981 bis 1985 an der Universität Stuttgart. Locher lehrte international an Kunstakademien, Fachhochschulen und Universitäten (Merzakademie Stuttgart, Technische Universität Wien) und war von 2008 bis 2016 Professor an der Königlich Dänischen Kunstakademie in Kopenhagen. Thomas Locher ist Mitglied im Deutschen Künstlerbund. Er lebte von 1986 bis 2000 in Köln, arbeitet und lebt nun in Berlin und Kopenhagen. Thomas Locher stellte weltweit aus, u. a. in der Tate Gallery, Liverpool (1989), im Museum of Contemporary Art, Sidney (1992), im Museum of Modern Art, Saitama/Japan (1994), in den Deichtorhallen, Hamburg (2004) und im Museum of Modern Art, New York (2006). Lochers Arbeiten sind heute in großen öffentlichen Sammlungen vertreten, wie im Museu d’Art Contemporani de Barcelona, im Museum of Modern Art, New York, in der Vancouver Art Gallery, in der Grafischen Sammlung Albertina, Wien und in der Staatsgalerie Stuttgart. Foto: Erich Malter
(www.hgb-leipzig.de/)