Past Artfairs
CURRENT EXHIBITION
Julio Rondo, Terribly so, 21.04. – 31.07.2020



GALLERY
Summer Break 2020
Die Galerie bleibt vom 01.08. bis 01.09.2020 geschlossen. / The gallery is closed from 01.08. until 01.09.2020.


ARTFAIRS
Art Cologne 2020, 19.11. – 22.11.2020
(www.artcologne.de)



ARTIST NEWS 
Group Show „Some of the Hole“ with Thomas Locher
05.09. – 17.10.2020, Simian, Kay Fiskers Plads 8, Copenhagen, Denmark
Simian occupies 1500m2, divided over two exhibition spaces, an office and a workshop. The space is located beneath an artificially constructed lake in Ørestad - a newly built area of Copenhagen, consisting of large-scale modern architecture, in the periphery of the city. We are an independent organization supported by public and private funds, initiated and run by four artists; Markus von Platen, Jan S. Hansen, Toke Flyvholm and Christian Vindelev. Essentially, Simian is an artist-run exhibition space, with a rather large spatial capacity. „Some Of The Hole“ explores the ‘space in between’. The gaps that exists between culture and nature, body and mind and between object, language and perception. The exhibition assembles an idiosyncratic web of connections, combining themes such as psychoanalytic theories, surrealism and fictional worldbuilding. Furthermore, the exhibition seeks to create associations to the geographical surroundings of the exhibition space; considering the recent past of Ørestad as a natural reserve on the edge of the city, a ‘terrain vague’, that metaphorically can be seen as a void containing potentials to fill, built upon and inhabit. The works will be presented as individually charged objects and as parts, that together constitute a constructed environment. A setting where material gestures and symbolic meanings will intertwine, creating both abstract and direct connections. The exhibition title is intended to evoke questions regarding the spaces or ‘holes’ in and between things that can’t be directly addressed, though present albeit their intrinsic absence. The exhibition is planned with specific artworks in mind and we are very interested in including a series of your engraved „furniture“ work, possibly chairs and a table, if this is possible. Otherwise we can talk about other options. We will offer transportation, insurance and detailed documentation of the installed artworks. Any sales inquiries will be forwarded to you directly or to your respective gallery. Simian will not receive any percentages from sales. Following artists are confirmed for the exhibition: Willy Ørskov, Ghislaine Leung, Michael Kennedy Costa, Christian Vind, Penny Slinger, Thomas Locher, Marie Søndergaard Lolk, K.R.M. Mooney, Violet Dennison, Bill Jenkins, Bernadette Van-Huy, Signe Boe and Jacob Borges (Foto: Thomas Locher: „I AM NOT HERE WHERE YOU ARE YOU ARE NOT THERE WHERE I AM“, 2012).
(www.ssiimmiiaann.org)



Einzelausstellung „Aus alter Wurzel neue Kraft. Teil 3“ mit Tim Berresheim, Eröffnung: Sonntag, 16. August 2020, ab 11 Uhr an der Gemeinschaftsgrundschule am Burgberg (Burgstraße 19, 41849 Wassenberg) mit anschl. Fahrradtour zu allen Ausstellungsorten
16.08. – 27.09.2020, Gemeinschaftsgrundschule am Burgberg, Wassenberg, Bergfried Wassenberg, Villa Glanzstoff, Heinsberg, ehemalige Produktionshalle von Glanzstoff, Heinsberg, Kreisgymnasium Heinsberg and Begas Haus – Museum für Kunst und Regionalgeschichte, Heinsberg
Im dritten Teil der Ausstellungsreihe „Aus alter Wurzel neue Kraft“ führt Tim Berresheim einige seiner zentralen Bildmotive zurück in den Kontext, dem sie entstammen. Damit legt der in Wassenberg und Heinsberg aufgewachsene Künstler autobiografische Bezüge seines Schaffens offen und erzeugt vielschichtige Rückkopplungen zwischen dem digitalen Raum seiner Arbeiten und der Umgebung in situ. Nach Stationen in Los Angeles und Aachen mit Ausstellungen unter dem Titel „Aus alter Wurzel neue Kraft“ ergibt sich nun eine besondere Symbiose zwischen Berresheims Kunst und dem Ausstellungsort. Berresheim gehört seit Beginn der 2000er Jahre zu den international treibenden Kräften der computerbasierten Kunst. In seinen digital generierten Modellen gegenwärtiger visueller Kulturen, mit all ihren hybriden Versatzstücken aus der Kunst- und Bildgeschichte, lotet er immanente Gestaltungsspielräume, Bedeutungen und Möglichkeiten für eine künftige künstlerische Praxis aus. Auf dem jeweils aktuellsten Stand des technisch Machbaren sucht er immer neue Bildfindungen. In seinen künstlerischen Forschungen verbinden sich Hightech und eine DIY-Mentalität, die bereits die frühen Computer-Art- Pionier*innen der Sechzigerjahre oder des Homebrew Computer Club auszeichneten. Seine künstlerische Archäologie der Gegenwart durchstreift die Archive des Bestehenden, um in der Aneignung und Transformation dieses Materials auf zukunftsweisende Potenziale zu spekulieren. Künstlerische Praxis wird so zum andauernden Lernprozess. Die Qualitäten neuer Medien zeigen sich in der Auseinandersetzung mit älteren – wie schon Marshall McLuhan wusste. Für die Ausstellung in Wassenberg und Heinsberg knüpft Berresheim nun auch an eine emanzipatorische und pädagogische Tradition der computerbasierten Kunst an, wie sie u. a. von Experiments in Art and Technology (E.A.T.), dem Whole Earth Catalog (WEC), Seymour Papert oder den Kybernetikern Gregory Bateson und Heinz von Foerster vertreten wurde. Gemeinsam mit den Schüler*innen der Gemeinschaftsgrundschule am Burgberg in Wassenberg und dem Kreisgymnasium Heinsberg – wo er auch selbst Schüler war – entwickelt Berresheim eine umfangreiche Aufgabenstellung und Unterrichtsbegleitung. Die Ergebnisse aus Malerei, Zeichnung, Tonformung, digitaler und chemischer Bildherstellung, Fotogrammetrie, Informatik und Datenverarbeitung sowie Locationscouting werden dann vom Künstler zusammengeführt und durch weitere seiner Arbeiten zu einem Gesamtkunstwerk ergänzt. Im Gefüge der dezentralen Ausstellung an ausgewählten Orten in Wassenberg und Heinsberg ergeben sich daraus komplexe Reflexionsebenen auf den Ort, die Arbeiten der Kinder und Jugendlichen, die visuelle Kultur der Gegenwart und nicht zuletzt auch auf das OEuvre von Berresheim. Die Werke der Ausstellung werden als Tafelbilder, Druckgrafiken und Textilarbeiten ab August 2020 im Wassenberger Bergfried, der ehemaligen Produktionshalle der Glanzstoff AG und der Villa Glanzstoff in Heinsberg- Oberbruch sowie in den beiden Schulen zu sehen sein. Im Begas Haus, dem Museum für Kunst und Regionalgeschichte Heinsberg, wird es begleitend eine dokumentarische Ausstellung geben, in der neben Bildstudien, Filmdokumentationen und 3D-gerenderten Bewegtbildern auch die Werke der Schüler*innen gezeigt werden, die die Herstellungsprozesse des gesamten Ausstellungsprojektes beleuchten. Dies ermöglicht es den Schüler*innen, über die Zusammenarbeit mit Berresheim auch als eigenständige Autor*innen sichtbar zu werden und ihre Kreationen dem Gesamtkunstwerk sowie den Werken des Künstlers zur Seite zu stellen. In diesem umfassenden Ausstellungskonzept situiert Berresheim seine Arbeit der letzten zwanzig Jahre in dem soziokulturellen Kontext, in dem er aufgewachsen ist und aus dessen Fundus er immer wieder schöpft. Innerhalb seines OEuvres wird dieser Ausstellung damit eine besondere Schlüsselrolle zuteil, da über die kunsthistorischen und technologischen Referenzen hinaus seine Arbeiten auch als reflektierte Resonanzräume visueller und gesellschaftlicher Kultur für heterogene Rezipient*innen lesbar werden. Der Ausstellungsparcours schafft vielfältige mediale Zugänge und Situationen, die den institutionellen Rahmen der Kunstrezeption erweitern und entgrenzen. Anstelle einer Auflösung von Kunst in Lebenspraxis ermöglicht Berresheim eine differenzierte Wahrnehmung ihrer wechselseitigen Bezüge. Scheinbare Barrieren zwischen Kunst, Technik und Gesellschaft werden dabei mit Leichtigkeit aufgehoben.
(timberresheim.de/exhibition/aus-alter-wurzel-neue-kraft-teil-3/)



Group Show „Berliner Zimmer | Homecoming Artists“ with Thomas Locher
18.07. – 25.10.2020, Schloss Achberg
Schloss Achberg versammelt Positionen von elf international erfolgreichen Berliner Künstlerinnen und Künstlern, die alle aus Oberschwaben stammen: Nándor Angstenberger, Angelika Frommherz, Friedemann Grieshaber, Sabine Groß, Veronike Hinsberg, Thomas Locher, Gerold Miller, Peter Pumpler, Albrecht Schäfer, Andrea Zaumseil und Francis Zeischegg. Die raumbezogenen Arbeiten werden eigens für Schloss Achberg eingerichtet und treten in einen überraschenden Dialog mit der barocken Architektur. Die Ausstellung wird kuratiert von Prof. Dr. Martin Oswald (Foto: Thomas Locher: „G.HANG“, 2017).
(www.schloss-achberg.de/ausstellungen/ausstellung-berliner-zimmer.html)



Group Show „Umbruch“ with Clément Cogitore
17.07. – 18.10.2020, Kunsthalle Mannheim
Die aktuelle Krise, in die unsere Gesellschaft global gestürzt wurde, verdeutlicht stärker denn je, wie schnell uns radikale Umbrüche, Brüche mit gewohnten Werten und Normen, erschüttern können. Insofern hat die Ausstellung UMBRUCH durch die Corona-Krise noch einmal eine ganz neue Aktualität erfahren. UMBRUCH ist die erste Ausstellung, die der neue Direktor der Kunsthalle Mannheim Johan Holten an seiner neuen Wirkungsstätte kuratiert. Mit ihr möchte er den Blick des Publikums von der neuen Architektur auf seine Vision eines inhaltlichen Umbruchs des Museums richten. Ungewöhnlich ist dabei nicht nur das Konzept, sondern auch die Ausstellungsarchitektur: Ein Baugerüst zieht sich durch alle drei Bereiche der Ausstellung mit ihren unterschiedlichen Schwerpunkten.   NEUE SACHLICHKEIT IST (AUCH) WEIBLICH: Das erste Kapitel der Ausstellung zeigt – rund 100 Jahre nach der legendären Mannheimer Ausstellung „Neue Sachlichkeit“ – drei weibliche Positionen dieser Stilrichtung. So werden die Selbstporträts der Heidelbergerin Hanna Nagel (1907–1975) zusammen mit einer Vielzahl ihrer selten gezeigten graphischen Werke ausgestellt. Ergänzt werden sie durch Werke der Berliner Künstlerin Jeanne Mammen (1890–1976), die unangepasste Außenseiterexistenzen der 1920er-Jahre in ihren Arbeiten festhielt. Dazu gesellen sich die Bilder der Hamburgerin Anita Rée (1885–1933), die mit ihren eindringlichen Porträts zu den bedeutenden künstlerischen Positionen der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts gezählt werden muss. KONVENTIONEN AUF DEN KOPF STELLEN: Gesellschaftliche Konventionen nimmt das zweite Kapitel der Ausstellung in den Blick. Präsentiert wird ein Film des französischen Künstlers Clément Cogitore: Zu den Klängen der Barock-Oper „Les Indes Galantes“ tanzen Street-Dancer verschiedener sozialer und ethnischer Herkunft auf der Bühne der Pariser Oper. In „The Republic of T.M.“ verarbeitet der dänisch-irakische Filmemacher Masar Sohail seine migrationsgeprägte Biografie. Auch die Künstlerin Alexandra Pirici nimmt das Thema der Umbrüche auf, die sie in ihrer Arbeit „Re-Collection“ mit zehn Performer*innen – darunter Mitglieder des Tanzensembles des Nationaltheaters Mannheim – visualisiert. Die Performer*innen tragen Mund-Nasen-Masken, sodass Piricis Arbeit verdeutlicht, wie die aktuelle Corona-Pandemie bis in die Kunst vordringt. JUNGE BILDHAUERINNEN AUS ALLER WELT: In einem dritten Ausstellungskapitel bringt Johan Holten drei jüngere bildhauerische Positionen zusammen, deren eigens für die Kunsthalle Mannheim geschaffenen Werke für die berühmte Skulpturensammlung des Museums angekauft werden sollen: Die deutsch-türkische Künstlerin Nevin Aladağ schafft eigens für die Kunsthalle ein Instrument, das man nicht nur sehen, sondern – im Rahmen drei begleitender Konzerte – auch hören kann. Eine weitere skulpturale Installation stammt von Kaari Upson, die ihr Leben in einem Vorort von Los Angeles zum Ausgangspunkt ihrer künstlerischen Arbeit werden lässt. Die in Peking lebende und arbeitende Künstlerin Hu Xiaoyuan wird diese beiden Positionen mit mehrteiligen Skulpturen komplementieren. Kurator: Johan Holten (www.kuma.art/de/umbruch, Film Still: Clément Cogitore: „Les Indes Galantes“, 2017).
(kuma.pageflow.io/umbruch-3e899ceb-f255-4530-9c40-6570a6b5f178#254769)



„5. KloHäuschen Biennale KHBi5“ mit Ergül Cengiz
10.07. – 14.08.2020, KH-KUNSTHALLE, Das KloHäuschen, Klohäuschen an der Großmarkthalle, Thalkirchner Straße / Ecke Oberländerstraße, 81371 München
Internationale Großveranstaltungen sind out. Das weiß inzwischen ja jeder. „Passt“, findet das KloHäuschen. Es wollte sich in diesem Jahr eh konzentrieren. Auf seine Arbeit, auf seine Gäste – und auf die Eröffnung seiner neuen Kunsthalle. Denn während seine „großen Vorbilder“ wie Venedig (und andere) im Moment ihre Biennalen verschieben (kann man jemanden trauen, der noch nichtmal seinen Rhythmus halten kann?), sucht sich das KloHäuschen Verbündete und kuratiert seine Biennale diesmal einfach selber. Denn es will wissen: Wo ist die Kunst und die Lebendigkeit? – Jetzt? – Na klar, natürlich gerade jetzt! So sucht das KloHäuschen für seine große Ausstellung KünstlerInnen, die noch frei ihre Arbeit machen – und die so mutig sind, das, woran ihnen wirklich liegt, mit uns zu teilen. Es fragt sie direkt nach ihrer Kunst (also nicht nach der letzten Ausstellung oder dem letzten Auftrag oder welchem quantifizierbaren, sozialen, politischen etc. Ziel ihre Arbeit dienen könnte). Also es fragt sie nach der aktuellen Arbeit – und die kann auch noch grad in Arbeit sein – und danach, wofür ihr Herz schlägt, egal ob das „nützlich“ ist oder nicht. „An welcher Arbeit bist Du grad dran?“ „Was berührt Dich daran?“ „Was interessiert Dich daran?“ Und die Künstlerliste wird hochkarätig und gleichzeitig international und lokal – und lang. Damit ist klar: um seiner Tätigkeit als „Ausstellungsraum“ zur Biennale voll gerecht werden zu können, braucht das KloHäuschen eine KUNSTHALLE. Zusammen mit rasso rottenfusser entwirft es die neuen Räumlichkeiten und stellt seine neue „KH-Kunsthalle“ rechtzeitig zur Biennale „in time & budget“ fertig. Platz für >60 Positionen freie Kunst! Eröffnung & Kunstvermittlung & Öffnungszeiten: Eine große Eröffnungsparty gibt es in diesem Jahr nicht. Die Besucher sind jedoch eingeladen, in kleinen Gruppen den Wegen und Räumen zu folgen, die unsere Kunstvermittlerin Claudia Pescatore unter dem Titel "Kunstvermittlung alias Pasearse: KönigSänfteArt" für und mit uns erschließen wird (Termine unten). Die Ausstellung in der KH-Kunsthalle ist ab Freitag, 10. Juli 2020, 20 Uhr bis 14. August 24 Uhr jederzeit von außen öffentlich sichtbar. Das heißt, die Ausstellung kann während der Biennale jederzeit von jedem angeschaut werden, ohne dass der kleine Raum des KloHäuschens betreten werden muss. Sollten sich BesucherInnen zufällig vor Ort treffen, so bitten wir darum, eigenverantwortlich die aktuell geltenden Abstandsregeln einzuhalten. Katalog & Digitales: Zur Ausstellung erscheint ein Katalog, der bei der Kunsthalle als Ansichtsexemplar ausliegt und durch die Ausstellung führt. Und da das KloHäuschen auch kontaktlos, digital – und neugierig – ist, hat es die KünstlerInnen nach den Geschichten gefragt, die hinter den Arbeiten stecken. Geschichten, die auf keinen Fall „nützlich“ sein müssen – und die möglicherweise viel erzählen. Sie sind ab dem 10. Juli 2020 nachzulesen auf der Biennale-Webseite http://khbi5.kh-biennale.world. Das Biennale-Team: Das KloHäuschen (Kuratorium ++), rasso rottenfusser (Architektur ++), Claudia Pescatore (Kunstvermittlung ++), Anjali Kalyani (Guter Geist ++), Mel Castillo (Graphik-Fee ++), Anja Uhlig (Biennale-Leitung ++). Förderer & Partner: Kulturreferat der LH München, deepblue exposervice GmbH, curt Stadtmagazin, Markthallen München. Ausstellung aktueller Kunst mit Regina Baierl, Ken Brown, Anja Buchheister, Jutta Burkhardt, Ergül Cengiz, Albert Coers, Alexis Dworsky, ATHOR, Klaus Erika Dietl, Johanna Eder, Judith Egger, Wolfgang Ellenrieder, Stephanie Felber, Anette Friedrich Johannessen, Andrea Golla, Susu Gorth, Susanne Görtz, Ekkeland Götze, Zoe Gudovic, 9 Volt, Ralf Homann, Helen Varley Jamieson, Uwe Jonas (Berlin), Uwe Jonas (München), Magdalena Jooss, Martina Kändler, Monika Kapfer, Yuliia Koval, JC Leopold, Silke Markefka, Guida Miranda & Christoph Reiserer, Andreas Mitterer, Vincent Mitzev, Stephanie movall, Heidi Mühlschlegel, Bernhard Müller, Manuela Müller, Stephanie Müller, Günter Nosch, Gabriele Obermaier, Katrin Petroschkat, Anna Pfanzelt, Susanne Pittroff, Olaf Probst, Martina Ring, Helena Rossner, Stefan Schessl, Sabine Schlunk, Tommy Schmidt, Alexander Steig, toffaha (Rasha Ragab & Christoph Nicolaus), Janina Totzauer, uns, Andrea Unterstraßer, Veronika Veit, Nikolai Vogel, Lutz Weinmann, Katharina Weishäupl, Carolin Wenzel, Oliver Westerbarkey, Patricia Wich. Die Ausstellung ist jederzeit von außen öffentlich einsehbar + Kunstvermittlung alias Pasearse: KönigSänfteArt mit Claudia Pescatore: #1 Samstag, 11.07, 20 Uhr, #2 Mittwoch, 22.07, 21 Uhr, #3 Donnerstag, 30.07, 20 Uhr, #4 Sonntag, 09.08, 11 Uhr, #5 Freitag, 14.08., 22 Uhr bis Ende. Treffpunkt immer pünktlich vor dem KloHäuschen.
(khbi5.kh-biennale.world)



Online Group Show „Wie Blüten gehn Gedanken auf. Blumen in der Kunst des 20./21. Jahrhunderts“ with Ergül Cengiz and Pia Maria Martin, Opening: Saturday, June 6th, 2020, and Sunday, June 7th, 2020, 11 am - 5 pm
06.06. – 26.09.2020, Schloss Dätzingen
Ausstellungsbesuche in Corona-Zeiten sind wieder möglich, wenn auch unter den nötigen Verhaltens- und Hygienevorschriften und mit Abstand. Um möglichst vielen Menschen die Gelegenheit zu geben, die Blumen-Schau zu sehen, steht das Schloss über das ganze Eröffnungswochenende hinweg für Sie bereit. Parallel zur Ausstellung empfehlen wir auch den Besuch des Skulpturengartens (mit Werken u.a. von G. Beck, J. Brodwolf, E. Hauser, Chr. Freimann, O.H. Hajek, W. Loth, H. Steinbrenner, M. Tirler). Im Maltesersaal wartet ein Video über »Künstlerreisen« von E. Heckel, J. Itten, A. Lehmann, M. Henninger, F. Steisslinger und A. Wais auf Sie. Die zulässige Besucherzahl richtet sich nach den tagesaktuellen Vorgaben des Ordnungsamts. Teilnehmende Künstler*innen: Annah, Ruth Biller, Anna Bittersohl, Mahmut Celayir, Ergül Cengiz, Bruno Diemer, Peter Dreher, Ralph Fleck, Hildegard Fuhrer, Wilhelm Geyer, HAP Grieshaber, Cordula Güdemann, Manfred Henninger, Julius Hess, Heinz E. Hirscher, Adolf Hölzel, Martin Klimas, Alfred Lehmann, Pia Maria Martin, Hiroyuki Masuyama, Vera Mercer, Albert Mueller, Emil Nolde, Gabriela Oberkofler, Stefan Rohrer, rosalie, Christian Rothmann, Peter Jakob Schober, Peter Sehringer, Luzia Simons, Lorenz Spring, Christopher Thomas, Alfred Wais, Lambert Maria Wintersberger, Hanns Zischler (Foto: Pia Maria Martin: „Vivace II“, 2006, 16 mm film, 3:11 min).
(www.schlichtenmaier.de/logicio/pmws/indexDOM.php?client_id=schlichtenmaier&page_id=daetzingen&lang_iso639=de)



SPIEGEL KULTUR: Corona in den USA „Die New Yorker wurden unsichtbar“, Die deutsche Künstlerin Josephine Meckseper lebt in Manhattan. Hier spricht sie über die Auswirkungen der Krise auf den Kulturbetrieb – und darüber, was Corona mit dem Zeitgeist der Stadt macht. Ein Interview von Ulrike Knöfel 17.05.2020, 20.23 Uhr.
17.05. – 31.12.2020,
SPIEGEL: „Frau Meckseper, Ihre Werke handeln oft von Protestkulturen und was sie über Gesellschaften aussagen – nun formen sich in den USA Demonstrationen ganz eigener Art. Wie nehmen Sie die wahr?“ Meckseper: „Die bis unter die Zähne bewaffneten Virusleugner, die sich in den letzten Wochen ohne Masken öffentlich zusammenrotten, würde ich nicht als Demonstranten bezeichnen. Sie sind eher Produkte einer systematischen Volksverdummung, Opfer einer mangelhaften Bildung in diesem Land und angestachelt durch Fox News, ein Sender, der ja fast schon ein Propagandakanal ist.“ SPIEGEL: „Auch in Deutschland gehen inzwischen Leute auf die Straße, protestieren gegen die Verordnungen, die zum Schutz der Bevölkerung erlassen wurden. Lässt sich das vergleichen?“ Meckseper: „Ja, die Pandemie deckt ja verstärkt die Schwachstellen unserer westlichen Gesellschaften auf – wie beispielsweise ganze Bevölkerungsschichten zunehmend populistisch beeinflusst werden und vermehrt auf alte und neue Feindbilder zurückgreifen. Auf diese Weise erodiert etwas Kollektives, das für Demokratien so wichtig ist.“ SPIEGEL: „Was genau?“ Meckseper: „Das Einverständnis aller zu einer Welt, die sozial ist und gleichberechtigt und, wichtiger denn je, auch umweltbewusst. Die von rechts angestifteten Menschenversammlungen sind ein Barometer dafür, wie manipulationsanfällig die westliche Demokratie insgesamt ist, was auch für die kommenden US-Präsidentschaftswahlen im November kein gutes Omen ist.“ SPIEGEL: „Sie wohnen seit 1992 in New York, wo die Auswirkungen der Pandemie dramatisch sind. Wie erleben Sie die Stadt in dieser Zeit?“ Meckseper: „Das Leben hat sich schlagartig verändert und niemand von uns weiß, wie eine Existenz mit dem Virus in den kommenden Monaten oder auch Jahren hier aussehen wird. Man erfährt fast täglich, dass Bekannte aus dem Freundeskreis verstorben sind. Das ist unheimlich. Die Erfahrung der Isolation hingegen ist Künstlern nicht fremd, vor jeder großen Ausstellung verbringt man oft Monate im Atelier und in Gedanken, um dann plötzlich festzustellen, dass sich draußen längst die Jahreszeit geändert hat.“ SPIEGEL: „In welcher Hinsicht hat sich die Stadt am deutlichsten verändert?“ Meckseper: „Typisch ist diese Geräuschkulisse hier in Manhattan: lärmende Menschenmassen, hupende Autos, Baustellen mit Presslufthämmern, die Tag und Nacht zu hören sind. Das alles verstummte schlagartig Mitte März. Die Stille, die sich plötzlich ausbreitete, ist sehr gespenstisch und nur unterbrochen durch die unerbittlichen Krankenwagensirenen, die die Opfer der Pandemie über die leeren Straßen in die Krankenhäuser transportieren. Man fühlt sich seitdem wie in einem apokalyptischen Science-Fiction-Film.“ (Foto: Werk von Josephine Meckseper: „Wie in einem apokalyptischen Science-Fiction-Film“).
(www.spiegel.de/kultur/corona-in-den-usa-die-new-yorker-wurden-unsichtbar-a-11555203-def7-4ec2-b50b-ec8a049e4112)



Group Show „Blumensprengung. Künstlerinnen der Sammlung Ludwig“ with Joan Jonas
14.03. – 13.09.2020, Ludwig Forum Aachen
Blumensprengung, das titelgebende Werk von Annette Wehrmann, steht assoziativ für die Aufbruchsstimmung der frühen 1970er-Jahre. Eine erstarkende Frauenbewegung inspirierte auch die Kunstwelt dieser Zeit. Künstlerinnen verkündeten das Ende der Bescheidenheit und reklamierten auf allen Feldern der Kunst denselben Respekt für sich, der Männern seit jeher zuteilwurde. Sie schufen Großskulpturen, inszenierten ihren nackten Körper in Videos und Performances und provozierten mit politisierenden Aktionen im öffentlichen Raum. Gleichzeitig ebneten feministische Kunsttheoretikerinnen den Weg für eine neue Wertschätzung künstlerischer Leistungen von Frauen. In das Jahr 1970 fällt auch die Gründung der Neuen Galerie – Sammlung Ludwig. Mit dieser Vorgängerinstitution des Ludwig Forum für Internationale Kunst erhielt eine der weltweit bedeutendsten Sammlungen zeitgenössischer Kunst – die des Sammlerpaars Peter und Irene Ludwig – in Aachen einen festen Ort. Das Jubiläum des Hauses nehmen wir zum Anlass, unseren Sammlungsbestand einer Neubewertung zu unterziehen und erstmals anhand von rund hundert Werken den Fokus ausschließlich auf die Künstlerinnen zu richten. Kuratiert von Annette Lagler und Myriam Kroll; Ausstellungsassistenz: Marie Gentges (Bild: Annette Wehrmann, Blumensprengung, 1992-95, Fotografie, Ludwig Forum für Internationale Kunst Aachen, Leihgabe der Peter und Irene Ludwig Stiftung, © VG Bild-Kunst, Bonn 2020 & Heinz Hanisch-Kulschewski).
(ludwigforum.de/event/eroeffnung-blumensprengung/)



„’It’s Like Practicing the Piano’: Watch Interdisciplinary Artist Joan Jonas Describe How Drawing Supports Her Other Creative Pursuits“, As part of a collaboration with Art21, hear news-making artists describe their inspirations in their own words.
27.02. – 31.12.2020,
For the artist Joan Jonas—a virtuoso dancer, composer, and sculptor—drawing serves as both a conditioned mode of practice, and sometimes as a final product. “It’s like practicing the piano,” she said in an exclusive interview with Art21 back in 2014. “The first ones that I do often don’t come out, so I have to practice and do it over and over again until I get what I like.” In the video, Jonas is shown in her Manhattan studio preparing works to be featured in Robert Ashley’s opera “Celestial Excursions“. She’s churning out reams of paper covered in painted sketches of her dog Xena, as well as her pet owl. To challenge herself, Jonas uses long sticks affixed with brushes to apply paint, distancing herself physically from the canvas and increasing the abstracted elements of her work. At the age of 83, Jonas is still producing work at an impressive rate and mounting new international exhibitions. Right now at the Thyssen-Bornemisza contemporary art center in Madrid, “Joan Jonas: Moving Off the Land II,” is on view, and reflects her continued interest in the ocean and her concern with the delicate ecosystems that are contained within expansive bodies of water. The work was first shown during the 2019 Venice Biennale, where it inaugurated a new venue called Ocean Space. Watch the video, which originally appeared as part of Art21’s Art in the Twenty-First Century series, below. “Joan Jonas: Moving Off the Land II” is on view at Museo Nacional Thyssen-Bornemisza in Madrid through May 18, 2020 (text: Coroline Goldstein; image: Production still from the Art21 "Extended Play" film, "Joan Jonas: Drawings." © Art21, Inc. 2014.)
(news.artnet.com/exhibitions/joan-jonas-drawings-art21-1787685?utm_content=from_&utm_source=Sailthru&utm_medium=email&utm_campaign=Europe%20Afternoon%20February%2028&utm_term=New%20Euro%20Newsletter%20List%20%2890%20Day%20Engaged%20Only%29)



„‘The Planet We Think We’re Living on No Longer Exists’: 3 Profound Ways the Art World Can Address the Climate Crisis“ with Joan Jonas, At the Verbier Art Summit, artists like Joan Jonas and Andrea Bowers offered solutions for the future
04.02. – 31.12.2020,
While the art world’s habit of jetting from one art fair or biennial to the next becomes increasingly untenable as the climate crisis looms, a group of art industry leaders headed to the Swiss mountaintops last weekend to discuss how the field can reduce its complicity in environmental collapse. The irony of traveling to a remote alpine village to discuss the climate at the fourth annual Verbier Art Summit was not lost on some of its speakers. Across two days of programming, “Resource Hungry: Our Cultured Landscape” showcased presentations by artists including Joan Jonas as well as organizations like Julie’s Bicycle, but it was finally on the last afternoon that Stefan Kaeg of art group Rimini Protokoll voiced what everyone had been thinking the whole time: Could the knowledge shared in Verbier have happened in a different form, without any of us being there? However noble the cause, one wonders if luxurious symposia like Verbier are even close to sustainable. While the art world drags its heels on structural overhauls, this year’s organizer Jessica Morgan, director of Dia Art Foundation nevertheless pulled together a fascinating crop of creatives to tackle formidable questions around the industry’s ecological impact. Here are three of the weekend’s biggest takeaways.   1. Form Can No Longer Follow Function: Artist Andrea Bowers said it plainly on Saturday afternoon: “The earth is not ‘out there,’ we are part of it.” Indeed, as we sat glassed-in on the third floor of the resplendent W Hotel, with the occasional paraglider-on-skis floating by, this could be easy to forget. Many speakers referenced the need to break down the divide between the museums, galleries, art fair halls, and the real, exterior world. Offering a Global Warming 101 reminder, French architect Philippe Rahm, who works in the fields of physiology and meteorology, stressed that 42 percent of CO2 emitted today is from the cooling, heating, and general operation of buildings. So, how can a climate-controlled storage space, gallery, or museum reduce its energy consumption, or is that besides the point? Rahm said we need to look beyond updates to wall insulation and instead completely redesign space in line with what he calls “climactic architecture”—a method that utilizes a building’s own convection, radiation, and conduction capabilities to optimize renewable resources. Architecture, said Rahm, “is no longer [based on the idea of] form following function or function following form. It’s function for the form that follows climate.” Renowned professors of design practice Rosario Hurtado and Roberto Feo—collectively known as El Último Grito—took the question raised by Rahm to a more speculative level: What would it mean if museums were free from fixed spaces altogether? While humans continuously create permanent structures, many of these places deteriorate or get demolished relatively soon after. Meanwhile, structures initially built with ephemeral intentions (take the Eiffel Tower, for example, which was supposed to be a temporary installation for the World’s Fair) survive for centuries. With this, Hurtado and Feo’s question seemed to push back against the status quo of the art world’s usual haunts, underscoring that the museums and galleries that we have become so familiar with need to be fundamentally reconsidered. While spacious, pristinely white, and climate-controlled venues may feel like they’re here to stay, art historian Dorothea von Hantelmann pointed to exhibition spaces of the 18th-century which were extremely crowded, with walls crammed with art from the floor to the ceiling. “We need to strive against the white cube,” said von Hantelmann. “We need to bring things that we’ve been separating back together.”   2. Older Doesn’t Always Mean Wiser: One of the most significant changes professors Hurtado and Feo said they witnessed in their students over the past decade was the shift away from individualistic thinking towards collaboration. It’s a shift seen beyond the confines of art and architecture schools, of course, as today’s youth bring forth new ideas and fight collectively for their future, most notably through the Fridays for Future movement. Artists Joan Jonas and Andrea Bowers echoed this hope in young activists. Jonas explained that children have become subjects in her work about the future and the environment (“they’re the ones who are going to inherit it,” she added, simply). With similar motivations, Bowers’s new video „My Name Means Future“, which is currently on view at New York’s Andrew Kreps Gallery, spotlights Tokata Iron Eyes, a 16-year-old member of the Standing Rock Sioux tribe, and her involvement with the movement to stop the Dakota Access Pipeline. But what was missing in both presentations was a consideration of the changing role youth plays in viewership; both artists were mute on whether they even considered the importance of young people seeing their work. To place the crisis of climate change on the shoulders of one generation and await a solution is clearly not the answer; Catherine Bottrill from Julie’s Bicycle, a London-based charity that supports creative industries’ transformations towards sustainability, stressed the need to “support young people who are going to bring about solutions,” while operating at all ages and levels laterally, collaborating across organizational boundaries and typical hierarchies.   3. Decolonizing Narratives Are Ecological Narratives: The calls to decolonize the art world might not immediately conjure a connection to climate change. However, Brazilian philosopher Djamila Ribeiro emphasized that, more than listening to the voices of indigenous cultures, we need to begin to act upon their novel ways of thinking and apply them to the ways we treat the natural world. In order to hear those voices that are so often drowned out, current power structures need to be dismantled, he argued. Other speakers, including Bottrill of Julie’s Bicycle, concurred: Hierarchies have to be disrupted. This was a major talking point, as architect and urban designer Adrian Lahoud pushed for a similar upheaval, adding that “the planet we think we’re living on no longer exists.” One of the most effective ways to fight climate change will be to redefine our values. Lahoud shared a moving story behind a painting on view in the current edition of the Sharjah Architecture Triennial, which he curated. A group of 40 Aboriginal artists painted an 8-by-10-meter canvas, collectively depicting the story of their cultural history; they then submitted the piece to the Australian government as “proof” of their rights over nearly 30,000 square miles of land. Amazingly, the Australian government accepted this painting as evidence of ownership and, in 2007, granted them the rights over the disputed territory. Alternative modes of existence “embody different ways of being in the world, outside of the xenophobic, extractive, capitalist modes of relating that currently dominate the world, that lead us to exhaustion, and soon to extinction,” according to Lahoud. And, at least in some cases, art can be a welcome bridge to these new ways of thinking (image: Joan Jonas: „Moving Off the Land“, 2016/2018 at the Fort Mason Center for Arts & Culture, San Francisco, 2019. Photo: FMCAC/Justin Oliphant. Courtesy of the Verbier Art Summit.)
(news.artnet.com/art-world/verbier-art-summit-2020-1769085?utm_content=from_&utm_source=Sailthru&utm_medium=email&utm_campaign=EU%20Feb%205%20AM&utm_term=New%20Euro%20%2B%20Newsletter%20List)



Clément Cogitore, The New York Times: „Best Classical Music of 2019“ by Zachary Woolfe
18.12.19 – 31.12.2020, The New York Times
It could have gone so, so wrong. A French Baroque opera that puts an aesthetic gloss on colonial encounters, refitted with street choreography: a recipe for awkwardness, at best. That it was instead one of the freshest, most charismatic and poignant performances I’ve ever seen speaks to the conceptual focus of Clément Cogitore, an artist and filmmaker making his debut as a stage director, and Bintou Dembélé, a pioneer od French hip-hop dance (and to the keen instincts of Stéphane Lissner, the leader of the Paris Opera, where I saw it in October). The cast of singers and dancers was superb, led vibrantly by the conductor Leonardo García Alarcón and his Cappella Mediterranea ensemble.
(www.clementcogitore.com)



„FEELINGS. Kunst und Emotion“ mit 3 Hamburger Frauen (Ergül Cengiz, Henrieke Ribbe und Kathrin Wolf), Ausstellungseröffnung: Donnerstag, 7. November 2019, 19 Uhr
08.11.19 – 04.10.2020, Pinakothek der Moderne, München
Bewegend und berührend, sinnlich und Sinn stiftend – Gefühle offenbaren das Innerste des Menschen. Ob Glück, Freude, Leidenschaft oder Geborgensein, ob Wut, Schmerz, Trauer oder Einsamkeit: Vor allem Gefühle machen uns zu Menschen. Die Ausstellung zeigt Bilder, Objekte, Filme und Räume von Künstlerinnen und Künstlern, die keinen erklärenden Begleittext brauchen und bei den Betrachtern Gefühle durch ihre bloße Existenz auslösen. Kunst, die den Dialog dort beginnt, wo das Menschsein unmittelbar zu treffen ist: im Herzen. Werke von Hans Aichinger, Jan Albers, Monika Baer, Heike Kathi Barath, Vlassis Caniaris, Gregory Crewdson, Alex Da Corte, Nathalie Djurberg und Hans Berg, 3 Hamburger Frauen, Marlene Dumas, Elmgreen & Dragset, Tracey Emin, Gotthard Graubner, Jenny Holzer, Thilo Jenssen, Tadeusz Kantor, Ruprecht von Kaufmann, Mike Kelley und Paul McCarthy, Nikita Kadan, Jochen Klein, Rosa Loy, Rosilene Luduvico, Stephan Melzl, Olaf Metzel, Mirwa Ogasawara, Catherine Opie, Laura Owens, Richard Prince, Bernhard Prinz, Alexandra Ranner, Wilhelm Sasnal, Markus Schinwald, Norbert Schwontkowski, Cindy Sherman, Sam Taylor Johnson, Jessica Vaughn, Gillian Wearing, Amelie von Wulffen und Artur Zmijewski.
(www.pinakothek.de/ausstellungen/feelings)



„Beste Aussichten II“ mit Ergül Cengiz, Ausstellungseröffnung: Freitag, 25. Oktober 2019, 17 bis 21 Uhr
25.10.19 – 27.10.2020, K&K – Bündnis Kunst & Kind, Salon, Kongress * Sardenhaus München
Freitag, 25.10., 17-21 Uhr: E R Ö F F N U N G. N.N. liest Uli Aigner (Interview mit K&K im Sommer 2018). Samstag, 26.10., 15 Uhr: S A L O N & G E S P R Ä C H. K&K im Gespräch mit Susanne Kurz (Grüne), Gesa Puell (AdBK), Kirsten Kleie (Lehrauftrag AdBK) & Veronika Kirschner (Gleichstellungsbeauftragte Kulturreferat). Sonntag, 27.10., 12 Uhr: M A T I N É E. Sekt und Performance sewicide (rag*treasure/beißpony) Sounds Like A Cello vom LIDL. Wo stehen wir heute als Künstler*innen im Angesicht der Klimakrise und eines weltweiten Umdenkens? Wie können wir leben und arbeiten, wenn wir Familie haben, in der täglichen Bemühung um die Realisierung der Chancengleichheit und als Künstler*innen oftmals nah am Existenzminimum? 100 Jahre Frauenwahlrecht 2019 und 100 Jahre Frauen an der Kunstakademie München 2020 – was bedeutet das für uns und was sind unsere Aussichten, was ist möglich und was nicht? Welche Rolle spielt die neu aufkommende Solidarität in der Bevölkerung und wie können wir uns als Künstler*innen besser unterstützen und zusammenarbeiten, um uns gemeinsam eine lautere Stimme zu geben und um auch auf Politik und Gesellschaft Einfluss zu nehmen? Ist Kunst heute als Ort der freien Meinungsäußerung umso wichtiger? Wir wollen reden. Darüber und über alles, was uns sonst noch bewegt und dazu zeigen wir brandaktuelle künstlerische Arbeiten aus dem K&K Netzwerk. Ausstellung und Salon mit Infos zu K&K und zum Thema Kunst & Kind: Fr 16-21 Uhr, Sa 12-18 Uhr, So 12-16 Uhr. Mit Uli Aigner, Moritz Altmann, Gabi Blum, Ergül Cengiz, Raymond Gantner, Manuela Gernedel, Rebecca Grollmann, Verena Hägler, Ann Nadine Händel, Ute Heim, Dana Lürken, Heike Jobst, Kirsten Kleie, Victoria Kleinecke, Salima Mansouri, Annabelle Mehraein, Emanuel Mooner, Gesa Puell, Nina Radelfahr, Regine Rode, Anna Schölß, Verena Seibt, Anne Seiler, Soundfreaks, Thomas Splett, Alix Stadtbäumer, 
Naomi Steuer-v.Westphalen, Christine Tanqueray, Elisabeth Wieser und Stefan Wischnewski. K&K ist ein Bündnis von und für Künstlerinnen mit Kindern, gegründet im Februar 2018 von Anna Schölß und Gabi Blum. K&K pflegt einen Verteiler von mittlerweile über 70 Adressen der sich auch um eine ständig wachsende Zahl männlicher Kollegen ergänzt. K&K strebt eine dauerhafte Tätigkeit an und will zum einen die Arbeitsbedingungen von Künstler*innen mit Kindern verbessern und sich für deren Interessen stark machen, zum anderen geht es um Netzwerkbildung und das gemeinsame Arbeiten an Projekten, sowie Bündeln und Archivieren von Informationen. 
K&K veranstaltet regelmäßige diskursive Treffen mit Gästen, die zum Thema referieren und mit den Teilnehmer*innen diskutieren. Wechselweise trifft man sich in Ateliers und Ausstellungsräumen. Zu Gast waren bisher Friedel Schreyögg (Vorsitzende der Gedok), Alix Stadtbäumer (Künstlerin und Kuratorin der Artothek), Susanne Witzgall (Leitung cx centrum für interdisziplinäre Studien an der AdBK München), Frauke Meyer (Frauenkulturbüro NRW), Uli Aigner (Künstlerin aus Berlin), Lisa Britzger (Kuratorin) und Julia Maier (Kuratorin und künstlerische Mitarbeiterin AdBK München). Im Herbst 2018 richtete K&K ihre erste Ausstellung „Beste Aussichten“ im Kloster Schlehdorf mit 54 teilnehmenden Künstler*innen aus.
(gabiblum.de/K&K.html)



Solo Show „Tim Berresheim. Lake 2006/2019 (Revisited)“, Opening: Saturday, September 14th, 2019, 11 am
30.08.19 – 29.08.2020, Online exclusive at artsy.net
The eleven-part sequence „Lake 2006/2019 (Revisited)“ is the second group of works that Tim Berresheim has singled out to undergo a specific form of revision. In terms of formal aesthetics, the 2006 series interlaces photography, painting and composition in the digital space. Press Release: After The Early Bird (Sigh) Traces (Revisited), the eleven-part sequence Lake 2006/2019 (Revisited) is the second group of works that Tim Berresheim has singled out to undergo a specific form of revision. In terms of formal aesthetics, the 2006 series interlaces photography, painting and composition in the digital space. The photographs for the Lake series were taken at Effelder Waldsee, a small body of water at the heart of a forest not far from Berresheim's home town of Wassenberg: To a certain extent, the process of roaming the three-dimensional, digital space that characterises his artistic production was therefore preceded by explorations of the analogue sphere. But Lake does not only dissolve the boundaries between documentation and fiction: What the lens has captured and absorbed becomes part of a stage setting. At the same time, interlocking the photographic backdrop with the digitally incorporated elements emphasises the autonomy of the image. Berresheim started using his own photographic works as a stage for digital objects in 2004 – shortly after producing his first stage-like compositions with the help of CGI and rendering. What makes this re-examination of older work groups stand out is that the revision does not depart from the image surface but rather from its data set, i.e. the DNA of the image, in a way. As with The Early Bird (Sigh) Traces (Revisited), in his revisal Berresheim reduced the colour palette and the depth of detail of the first portfolio, while simultaneously polishing the texture of the figures and of the elegantly draped fabrics – turning the latter from a mere canvas within the digital space into sculptural elements – and extensively editing the photographed objects to endue the works with a wholly new atmosphere and structure. After intensifying in the recent past, in 2020 Berresheim's increased focus on autobiographic elements will culminate in an exhibition project in Wassenberg and nearby Heinsberg (photo: Tim Berresheim: „Lake III 2006/2019 (Revisited)“, 2019).
(www.artsy.net/show/studios-new-amerika-lake-2006-slash-2019-revisited)



Introducing the Helmut Lang x Josephine Meckseper hand-painted Capsule Collection, Inspired by the brand‘s three-striped trucker jacket from 1997
15.07.19 – 13.07.2020, Helmut Lang, New York
Helmut Lang presented its Fall/Winter 2019 show during New York Fashion Week in February, and now the brand has released an additional capsule under the collection as a part of its ongoing artist collaborations. This time around, multimedia artist Josephine Meckseper is spotlighted in a series of hand-painted pieces, referencing the brand’s three-striped trucker jacket from the ’90s as inspiration.
(www.helmutlang.com/)



Interview: „Linda Ginsberg, New York, United States“ with works by Anne-Lise Coste, “My grandmother left her other grandchildren money but I got these sculptures – the sweeter deal.“
28.01.19 – 29.02.2032, Linda Ginsberg, New York, United States
Passionate New York art collector Linda Ginsberg is the founder of an elite legal recruiting firm focusing on partners in law firms. She tells us about supporting starving artists and keeping provocative artwork under the bed! FAM (fineartmultiple magazine): The blue color that your apartment is painted in is very striking. What provoked this aesthetic decision? Linda Ginsberg: In 2001 when I bought my very first apartment of my own, I thought white stood for “rental”, so for me a different color constituted ownership. When I told my decorator I wanted a color, he said “Great, what’s your favorite color?” I said blue, but I can’t have a blue apartment. And he said: “Why not? Make it blue”. So I did. That was 15 years ago. Today I would definitely paint the apartment white but my kids won’t let me! They identify it as home—and can see when I am home from about a mile away as the blue lights at night are a beacon in the neighborhood. FAM: When did you start collecting art? Linda Ginsberg: I first became a collector in 2003, when I started to become successful as a recruiter. FAM: What’s your favorite work that you have up now in the apartment? Linda Ginsberg: I’m a bad rotator, even though I have tons in storage. But I’m attached to everything here. My most sentimental pieces are these two sound sculptures by Harry Bertoia, an Italian artist who worked in the US and is best known for his ubiquitous wire chairs. My grandmother bought them from the artist himself in the 70s and when I was growing up she would let us touch them. As a kid it feels subversive to be able to touch art—and the very purpose of these is to “boing” them together so that they make this chiming sound. When my grandmother died she left her other grandchildren money but I got these sculptures—which I think was the sweeter deal. These days, when I “boing” them in my apartment I always look up, say hello, and can hear her laughing in delight. FAM: Do you have any works of a political nature? Linda Ginsberg: Yes, I am a huge fan of the French artist Anne-Lise Coste’s work. She combines poetry with protest and comments on political and personal issues with a rebellious honesty. Her style often reminds me of street graffiti, but she uses airbrush, pencils, pastels, markers and watercolors to give her gestures permanence by materializing them on paper or canvas. Her work does not follow any rules and yet there is a harmony and delicateness to it. I own more of Anne-Lise’s work than that of any other artist and it is all different. Her range is vast. But if you know her, you can follow the thought line from this Picasso-like portrait to this brilliant Lee Ufan in France to perhaps her purist text piece, Poem. If I collected works from no other artist, I would still have an amazingly diverse collection. FAM: Could you tell us something about this site-specific work above your television? Linda Ginsberg: Everybody gravitates to that. It is by Harold Ancart, a young Belgian artist. He was the first “starving artist” that I befriended, and I believe this is the first piece he sold in the US. After visiting his studio I knew I wanted something site-specific but wasn’t sure what or where. One night as I sat on the couch looking at that corner I knew instantly where the work needed to go. It is basically pigment thrown against the wall, and the piece has this light touch. His other work has more pigment but in 2011 Harold was young and new at installing in people’s houses, and was sweetly concerned about messing up the apartment. FAM: Do you have a preference for supporting “starving artists”? Linda Ginsberg: I go back and forth. On the one hand, I love supporting young artists. I’ve met almost every artist that I’ve bought work from and they are fascinating people—some have even become dear friends! But on the other hand, living the struggles they face to advance their career can be tough, right? The art world is tough. It’s like what Ernest Hemingway said about bullfighting: “It was not nice to watch if you cared anything about the person who was doing it.” On the other hand, I recently bought my first piece by a dead artist (a series of 30 prints by Agnes Martin) and felt bad about it, because I’m not supporting the artist with this purchase. I love the work, have tremendous admiration for the artist, but she gets no lift from my buying it. So yes, we can say I care deeply about artists. FAM: That’s a fun and somehow welcoming piece you have up in the kitchen next to the fridge. Can you tell us about it? Linda Ginsberg: Yes, that’s by Adam McEwen, a British artist who I met at a group dinner and instantly thought was terrific. He did a series of these shop signs, but this was the most aggressive. Initially I wanted to buy one of the signs, but not this one because I had young sons at that point and could not even say the word in front of them, let alone hang a sign of it. The gallerists insisted that this was THE one to buy, so I bought it and it stayed under the bed for four years. When I pulled it out, my kids were intrigued but wary of whether it being art made it OK. Now it’s just part of us and has entirely ceased to be provocative. FAM: Your kids have art in their rooms as well. Are they collectors? Linda Ginsberg: My kids appreciate the art and have selected pieces they admire. They now give tours of our collection and “boing” the Bertoias for their friends. Once on vacation we bought a Damien Hirst print for each kid as their first investment in art. One of my kids proudly displays a little Jeff Koons balloon dog sculpture which we bought for $300 and now sells at auction for an additional digit. One of my favorite pieces in this apartment is this cardboard piece that was made by my then eight year old son, a Duchampian homage. I feel like it holds up in this room. Interview by Ksenia M. Soboleva (image: a portrait of Linda Ginsberg by Anne-Lise Coste. © Linda Green.)
(fineartmultiple.com/blog/linda-ginsberg)



Herzlichen Glückwunsch Thomas Locher!
08.02.17 – 08.02.2022, HGB Leipzig – Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig
Der Erweiterte Senat der HGB Leipzig hat gestern (08.02.2017) den Künstler Thomas Locher zum neuen Rektor der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig gewählt. Die Amtszeit des neuen Rektors beträgt fünf Jahre. Thomas Locher löst mit seiner Wahl Prof. Dr. Ana Dimke ab, die seit 2011 Rektorin der HGB war und zum 1. April 2016 aus persönlichen Gründen aus dem Amt ausgeschied. „Ich bin sehr glücklich über die Wahl! Mich ehrt das entgegengebrachte Vertrauen, das ich unbedingt zurück geben möchte“, sagte Thomas Locher nach der Wahl. „Ich freue mich auf interessante und produktive Jahre mit den Studierenden und den KollegInnen an der HGB Leipzig.“ Thomas Locher, geboren 1956 in Munderkingen, ist Künstler. Von 1979 bis 1985 studierte er an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart, 1981 bis 1985 an der Universität Stuttgart. Locher lehrte international an Kunstakademien, Fachhochschulen und Universitäten (Merzakademie Stuttgart, Technische Universität Wien) und war von 2008 bis 2016 Professor an der Königlich Dänischen Kunstakademie in Kopenhagen. Thomas Locher ist Mitglied im Deutschen Künstlerbund. Er lebte von 1986 bis 2000 in Köln, arbeitet und lebt nun in Berlin und Kopenhagen. Thomas Locher stellte weltweit aus, u. a. in der Tate Gallery, Liverpool (1989), im Museum of Contemporary Art, Sidney (1992), im Museum of Modern Art, Saitama/Japan (1994), in den Deichtorhallen, Hamburg (2004) und im Museum of Modern Art, New York (2006). Lochers Arbeiten sind heute in großen öffentlichen Sammlungen vertreten, wie im Museu d’Art Contemporani de Barcelona, im Museum of Modern Art, New York, in der Vancouver Art Gallery, in der Grafischen Sammlung Albertina, Wien und in der Staatsgalerie Stuttgart. Foto: Erich Malter
(www.hgb-leipzig.de/)



Film: 15 Jahre Freundeskreis des Kunstmuseum Stuttgart, 2018
01.01.03 – 01.01.2033, Kunstmuseum Stuttgart
Reinhard Hauff spricht über die Zeichnungen von Thomas Müller, die sich im Besitz des Kunstmuseum Stuttgart befinden.
(www.kunstmuseum-stuttgart.de/index.php?site=Videos;Videos_Details&id=48)